Es ist vorbei. Die Amtszeit des am 28. Juni 2009 per Putsch gestürzten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya ist gestern offiziell zu Ende gegangen, der konservative Nachfolger Porfirio Lobo wurde ins Amt eingeführt. Die Zeremonie war weniger bombastisch, als dies sonst in Lateinamerika bei solchen Anlässen üblich ist. Gerade drei weitere Staatschefs waren angereist. Deutschland und die EU schickten diplomatische Vertreter auf niedrigstmöglichem Niveau. Am Abend wollte der dominikanische Präsident Leonel Fernández Zelaya mit nach Hause ins Exil nehmen.