Kurz vor dem ersten Jahrestag des Staatsstreichs gegen den
demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel
Zelaya, sieht sich dessen international von den meisten Regierungen
nicht anerkannter Nachfolger Porfirio Lobo selbst von einem Putsch
bedroht. Nach einer Kabinettssitzung in Gauimaca, etwa 70 Kilometer
östlich der Hauptstadt Tegucigalpa, erklärte er in der
vergangenen Woche, man habe eine Gruppe von Verschwörern
identifiziert, die »den Präsidenten der Republik
wegwischen« wollten.