Vor den Parlamentswahlen am 26. September wollen radikale Teile der
venezolanischen Opposition offenbar mit Anschlägen für
Unruhe sorgen. Das geht aus den Aussagen des international
gesuchten Terroristen Francisco Chávez Abarca hervor, der am
vergangenen Donnerstag auf dem internationalen Flughafen
Maiquetía festgenommen wurde. Venezuelas Innenminister
Tareck El Aissami sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz in
Caracas, Chávez Abarca habe gestanden, in Venezuela eine
Reihe von Attentaten geplant zu haben, um Gewalt zu provozieren und
die Lage zu destabilisieren. Dazu habe er Verbindung zu
»faschistischen Gruppen der Konterrevolution«
aufgenommen, die ihn dabei unterstützen sollten. Der Minister
zeigte sich überzeugt, daß im Zuge der Ermittlungen auch
aufgeklärt werden könne, wer den Terroristen bezahlt habe
und welche Organisationen hinter den geplanten Anschlägen
steckten.