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redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

BOLIVIEN
Mit chinesischer Hilfe will Bolivien seinen ersten Satelliten ins All schicken

Die Vereinten Nationen erklären auf Grund einer Resolution, welche von Bolivien eingebracht wurde, Wasser zum Menschenrecht.

BRASILIEN
Nach Druck der Kirche gibt die brasilianische Regierungspartei PT die Entkriminalisierung von Abtreibungen auf

CHILE
Wegen der alarmierend gestiegenen Armut im Land hat Amnesty International Chile am 29. Juli zu einem Schweigemarsch in Viña del Mar aufgerufen. Damit will die Organisation die Bevölkerung auf die Lebenssituation der Armen im Land aufmerksam machen, die laut Amnesty oft selbst nicht für ihre Rechte eintreten könnten.

58 Mapuche befinden sich in Beugehaft auf Grundlage des chilenischen Antiterror-Gesetzes, welches aus der Zeit von der Pinochet-Diktatur stammt. 23 politische Gefangene der Mapuche sind am 12. Juli in zwei Gefängnissen im Süden Chiles in den Hungerstreik getreten.

ECUADOR
Ecuador will die Ölindustrie verstaatlichen. Private Konzerne sollen nur noch als Dienstleister geduldet werden. Davon betroffen sind der italienische Agip-Konzern, Petrobras aus Brasilien, die spanisch-argentinische Gruppe Repsol-YPF und die chinesische CNPC.

Das Welterbekomitee der UNESCO hat die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln im Pazifik von der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler gestrichen.

HONDURAS
Die Welle der Gewalt in Honduras hält weiter an. Am Nachmittag des 20. Juli wurde ein Anwalt der Widerstandsbewegung, Marco Tulio Amaya, ermordet, als er sich gemeinsam mit fünf seiner Klienten im Auto auf dem Weg in die Hauptstadt Tegucigalpa befand.

Die internationale Isolation des Putschistenregimes in Honduras soll beendet werden. Darauf haben sich die Staatschefs von El Salvador, Guatemala, Panama, Costa Rica und aus Honduras selbst beim Gipfeltreffen des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) in San Salvador geeinigt.

Die Nationale Front des Volkswiderstandes (FNRP) in Honduras hat bei Ihrem Delegiertentreffen Mitte des Monats einen nationalen Koordinationsrat gewählt.

MEXIKO
Morde an Journalisten in Mexiko nehmen weiter zu

KOLUMBIEN
Kolumbien lehnt den Friedensplan von Venezuela ab. Mark Weisbrot beleuchtet das Thema im Guardian genauer.

Die Affäre um den kolumbianischen Journalisten Hollman Morris, dem von der Regierung unterstellt wird, dass er Verbindungen mit der Guerillabewegung FARC hätte.

KUBA
Kuba setzt den Gesundheitsminister José Ramón Balaguer, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Kubas, ab. Er wurde ersetzt vom 43jährigen Dr. Morales Ojeda.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro kündigte in einem Artikel an, dass im August der erste Teil von seinen Memoiren erscheinen soll. Der kubanische Ex-Präsident erzählt, wie seine Kämpfer die Armee von Diktator Fulgencio Batista besiegten und was ihn zum Revolutionär machte.

Der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón macht die USA für die Gesundheit des politischen Gefangenen Gerardo Hernández verantwortlich.

Das Defizit in Kuba ist im ersten Halbjahr niedriger als erwartet.

PERU
Perus Regierung will sich nicht mehr dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) unterwerfen.

Rund zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Peru warten noch Zehntausende Familien von Opfern in der südlichen Andenprovinz Ayacucho auf gesetzlich zugesicherte Entschädigungen. Menschenrechtsorganisationen haben die Regierung von Präsident Alan García aufgefordert, das Geld umgehend und ohne Bedingungen auszuzahlen.

VENEZUELA
Die Polizeireform in Venezuela brachte erste Erfolge. Die bolivarische Nationalpolizei berichtete über einen großen Rückgang der Kriminalität.

Nicht nur der Golf von Mexiko ist von einer schweren Ölpest betroffen. Auch im venezolanischen Lago Maracaibo, dem größten See Südamerikas, treiben seit mehreren Monaten klebrige schwarze Ölklumpen auf Strände und Mangrovenwälder zu.

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