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uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
In der paraguayischen Hauptstadt ist am Sonntag das vierte Amerikanische Sozialforum zu Ende gegangen. Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer am Morgen in einer Vollversammlung der sozialen Bewegungen aus allen Teilen des amerikanischen Kontinents zusammen.

Seit Mittwoch findet in Buenos Aires das 16. Treffen des Forums von São Paulo statt. Die Gruppe solidarisierte sich mit dem Widerstand in Honduras.

Die Destabilisierung progressiver Regierungen gehört weiter zum Repertoire von Washingtons Botschaftern in Lateinamerika

BOLIVIEN
Die Blockade der südbolivianischen Stadt Potosí ist aufgehoben. Damit reagierten die streikenden Bergarbeiter und ihre Verbündeten, von denen die Stadt fast drei Wochen lang von der Außenwelt abgeschnitten wurde, auf die erfolgreichen Verhandlungen.

HONDURAS
Gewerkschaften und soziale Organisationen in Honduras erhöhen den Druck auf die De-facto-Regierung unter dem konservativen Unternehmer Porfirio Lobo.

Vorsitzende des Komitees der Familienangehörigen von Festgenommenen und Verschwundenen in Honduras (Cofadeh), Bertha Oliva, hat davor gewarnt, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen unter der De-facto-Regierung des konservativen Unternehmers Porfirio zu unterschätzen. Diese hätten in den letzten sechs Monaten im Vergleich zur siebenmonatigen Militärdiktatur unter Machthaber Roberto Micheletti deutlich zugenommen.

KOLUMBIEN
Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro scheint sich als Vermittler in dem seit Jahrzehnten anhaltenden Bürgerkrieg in Kolumbien anzubieten

Im Fall des Bombenanschlags auf den Rundfunksender Caracol Radio in Bogotá verdichten sich offenbar die Spuren, die auf eine Urheberschaft paramilitärischer Banden hindeuten.

Das Oberste Gericht verwarf ein umstrittenes Militärabkommen, in dem Kolumbien den USA die Benutzung seiner Stützpunkte zugestanden hat. Erst nach der Billigung durch den Kongress darf das Abkommen in Kraft treten.

KUBA
Die US-Regierung will nach einem Medienbericht Beschränkungen bei Reisen nach Kuba weiter lockern. So sollen Studienaufenthalte und Besuche von religiösen und kulturellen Gruppen auf Kuba leichter werden.

PERU
Der peruanische Präsident Alan García will mit der Einführung der Todesstrafe die zunehmende Gewaltkriminalität in seinem Land bekämpfen.

URUGUAY
Freigegebene US-Geheimdienstpapiere zeigen auf, dass die Nixon-Regierung in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen wollte, um einen Agenten zu retten.

VENEZUELA
In Venezuela ist am 13. August der ehemalige Vizepräsident der regierenden "Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas" (PSUV), Alberto Müller Rojas im Alter von 75 Jahren gestorben.

Das Meinungsforschungsinstitut Datanalisis, welches der Opposition nahe steht, gab in einer aktuellen Umfrage bekannt, dass die Mehrheit der Venezolaner in den Parlamentswahlen am 26. September für Kandidaten des Regierungslagers stimmen werden. Andere Institute rechnen mit einem ähnlichen Ausgang der Wahlen.

Gericht in Venezuela untersagt Zeitungen Abdruck von Gewaltfotos.

Arbeiter sollen nun die Energieversorgung organisieren. So sollen das Missmanagement der letzten Jahre beseitigt werden.

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