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uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Mitgliedsstaaten der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) wollen ihre Anstrengungen verstärken, ein einheitliches Gesundheitssystem zu schaffen. Das wurde auf dem inzwischen dritten Fachtreffen zum Thema am Wochenende in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito beschlossen.

BOLIVIEN
Korruptionsbekämpfung wird in Bolivien verstärkt. Bürgermeister unter Korruptionsverdacht müssen Posten räumen.

Hunderte von Menschenrechtsaktivisten sind am vergangenen Wochenende auf die Straßen von La Paz gegangen. Sie fordern die uneingeschränkte Öffnung der geheimen Militärarchive der Diktaturen, die Bolivien zwischen 1964 und 1982 regierten.

BRASILIEN
Umfragen zweiter Meinungsforschungsinstitute zufolge wird die Kandidatin der brasilianischen Arbeiterpartei (PT), Dilma Rousseff, die Präsidentschaftswahlen am kommenden 3. Oktober gewinnen.

CHILE
Noch immer gelten die "Antiterrorgesetze" aus der Zeit der Pinochet-Diktatur, zu 90 Prozent werden sie gegen die Indigenas der Volksgruppe der Mapuche angewendet.

ECUADOR
Am Montag vergangener Woche reichten Vertreter der Opposition in Ecuador einen Antrag zur Durchführung eines Referendums ein, mit dem Präsident Rafael Correa zur Hälfte seiner Amtszeit vorzeitig abgelöst werden soll. Der amtierende Präsident kann auf Zustimmungsraten von mehr als 70 Prozent verweisen.

HONDURAS
Nach Angaben des Komitees der Familien von Verhafteten und Verschwundenen in Honduras wurde in dem mittelamerikanischen Land ein Massengrab entdeckt. Das Grab soll etwa 100 Leichen von Personen enthalten, die in den letzten drei Monaten verschwunden sind.

KOLUMBIEN
Pablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren.

Unterdessen hat die FARC, die größte kolumbianische Guerillagruppe, mal wieder ihren Willen zu politischen Gesprächen bekundet. Dies teilten sie in einem offenen Brief an die Staatschefs der Union Südamerikanischer Staaten mit.

Paramilitärs verbreiten anscheinend "Todeslisten" über Facebook. Insgesamt sollen mehr als 90 Personen betroffen sein. Drei Jugendliche wurden bereits getötet.

In Kolumbien sind anfang der Woche innerhalb von 24 Stunden zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden.

KUBA
Kubas Zigarettenkonsumenten müssen künftig auf die staatliche Förderung ihrer Rauchwaren verzichten. Bisher standen allen Kubanern über 55 Jahren von staatlicher Seite monatlich vier Packungen Zigaretten für 25 Prozent des Normalpreises zu.

MEXIKO
Die Biometrie-Firma Global Rainmakers Inc. (GRI) hat am Mittwoch angekündigt, dass sie mit Iris-Scan-Technologie die ‘sicherste Stadt der Welt’ in Mexiko schaffen wollen.

Die Weltkonferenz der Jugend nahm am Montag in der mexikanischen Stadt Leon de los Aldama ihre Arbeit auf. Das Weltforum findet unter dem Motto „Dialog und Verständnis zwischen den Generationen“ im Jugendjahr der UNO statt.

PARAGUAY
Paraguay: Abgeordnete sägen am Stuhl des Militärchefs. Gemeint ist Präsident Lugo

PERU
Der Radiosender La Voz de Bagua erhält mit sofortiger Wirkung seine Lizenz zurück. Dies bestätigte der Betreiber des Senders, Flores Borja. Das Radio wurde nach einem Aufstand der hauptsächlich indigenen Bevölkerung der Region im vergangenen Jahr geschlossen.

VENEZUELA
Die Zahl der Internetnutzer ist in Venezuela in den vergangenen drei Monaten stark angestiegen. Wie die Nationale Behörde für Telekommunikation (CONATEL) am Dienstag mitteilte, lag der Zuwachs um 43 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Seit Mittwoch ist in Venezuela offiziell Wahlkampfzeit. Bis zum 23. September dürfen die politischen Parteien für ihre Kandidatinnen und Kandidaten werben. Am 26. September wird die Zusammensetzung der Nationalversammlung neu bestimmt.

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