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August 31 2010

uebel

In den 70ern beginnen die 90er!

So ist es zumindest bei orf.at. In einem Artikel über Homosexualität in Kuba wird behauptet:

Erst in den 1990er Jahren schaffte Kuba die Strafen für Homosexualität ab.

In Kuba wurde Homosexualität jedoch "schon" 1979 legalisiert. Zum Vergleich: In Österreich wurde Homosexualität 1971 legalisiert.
Tags: Kuba Medien

August 29 2010

uebel

Schönheits-OPs

Die Tageszeitung ÖSTERREICH zeigt sich überrascht, dass ein venezolanischer Rechtspolitiker eine Brust-OP verlost um seinen Wahlkampf zu finanzieren.

Keine Frage: Das ist eine Idioten-Aktion!

Aber auch ÖSTERREICH verloste Schönheits-OPs...
Tags: Medien

August 28 2010

uebel

Afghanische Geldwäscher und Drogenbosse vom US-Geheimdienst bezahlt?

Ein enger Mitarbeiter des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, der im Mittelpunkt eines Korruptionsskandals steht, bezieht seit Jahren ein zusätzliches Einkommen vom US-Auslandsgeheimdienst CIA. Das meldete die New York Times in einem ausführlichen Report am späten Mittwoch abend (Ortszeit). Nach Angaben der Zeitung ist nicht bekannt, welche Gegenleistungen Mohammed Zia Salehi, Verwaltungschef des Nationalen Sicherheitsrats, für sein CIA-Honorar zu erbringen hat. Unter den weiteren prominenten Afghanen, die auf der Gehaltsliste des US-Geheimdienstes stehen, ist angeblich auch ein Bruder des Präsidenten, Ahmed Wali Karsai, der gleichzeitig eine maßgebliche Rolle im Opium- und Heroinhandel spielen soll.
Tags: Afghanistan
uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Mitgliedsstaaten der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) wollen ihre Anstrengungen verstärken, ein einheitliches Gesundheitssystem zu schaffen. Das wurde auf dem inzwischen dritten Fachtreffen zum Thema am Wochenende in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito beschlossen.

BOLIVIEN
Korruptionsbekämpfung wird in Bolivien verstärkt. Bürgermeister unter Korruptionsverdacht müssen Posten räumen.

Hunderte von Menschenrechtsaktivisten sind am vergangenen Wochenende auf die Straßen von La Paz gegangen. Sie fordern die uneingeschränkte Öffnung der geheimen Militärarchive der Diktaturen, die Bolivien zwischen 1964 und 1982 regierten.

BRASILIEN
Umfragen zweiter Meinungsforschungsinstitute zufolge wird die Kandidatin der brasilianischen Arbeiterpartei (PT), Dilma Rousseff, die Präsidentschaftswahlen am kommenden 3. Oktober gewinnen.

CHILE
Noch immer gelten die "Antiterrorgesetze" aus der Zeit der Pinochet-Diktatur, zu 90 Prozent werden sie gegen die Indigenas der Volksgruppe der Mapuche angewendet.

ECUADOR
Am Montag vergangener Woche reichten Vertreter der Opposition in Ecuador einen Antrag zur Durchführung eines Referendums ein, mit dem Präsident Rafael Correa zur Hälfte seiner Amtszeit vorzeitig abgelöst werden soll. Der amtierende Präsident kann auf Zustimmungsraten von mehr als 70 Prozent verweisen.

HONDURAS
Nach Angaben des Komitees der Familien von Verhafteten und Verschwundenen in Honduras wurde in dem mittelamerikanischen Land ein Massengrab entdeckt. Das Grab soll etwa 100 Leichen von Personen enthalten, die in den letzten drei Monaten verschwunden sind.

KOLUMBIEN
Pablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren.

Unterdessen hat die FARC, die größte kolumbianische Guerillagruppe, mal wieder ihren Willen zu politischen Gesprächen bekundet. Dies teilten sie in einem offenen Brief an die Staatschefs der Union Südamerikanischer Staaten mit.

Paramilitärs verbreiten anscheinend "Todeslisten" über Facebook. Insgesamt sollen mehr als 90 Personen betroffen sein. Drei Jugendliche wurden bereits getötet.

In Kolumbien sind anfang der Woche innerhalb von 24 Stunden zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden.

KUBA
Kubas Zigarettenkonsumenten müssen künftig auf die staatliche Förderung ihrer Rauchwaren verzichten. Bisher standen allen Kubanern über 55 Jahren von staatlicher Seite monatlich vier Packungen Zigaretten für 25 Prozent des Normalpreises zu.

MEXIKO
Die Biometrie-Firma Global Rainmakers Inc. (GRI) hat am Mittwoch angekündigt, dass sie mit Iris-Scan-Technologie die ‘sicherste Stadt der Welt’ in Mexiko schaffen wollen.

Die Weltkonferenz der Jugend nahm am Montag in der mexikanischen Stadt Leon de los Aldama ihre Arbeit auf. Das Weltforum findet unter dem Motto „Dialog und Verständnis zwischen den Generationen“ im Jugendjahr der UNO statt.

PARAGUAY
Paraguay: Abgeordnete sägen am Stuhl des Militärchefs. Gemeint ist Präsident Lugo

PERU
Der Radiosender La Voz de Bagua erhält mit sofortiger Wirkung seine Lizenz zurück. Dies bestätigte der Betreiber des Senders, Flores Borja. Das Radio wurde nach einem Aufstand der hauptsächlich indigenen Bevölkerung der Region im vergangenen Jahr geschlossen.

VENEZUELA
Die Zahl der Internetnutzer ist in Venezuela in den vergangenen drei Monaten stark angestiegen. Wie die Nationale Behörde für Telekommunikation (CONATEL) am Dienstag mitteilte, lag der Zuwachs um 43 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Seit Mittwoch ist in Venezuela offiziell Wahlkampfzeit. Bis zum 23. September dürfen die politischen Parteien für ihre Kandidatinnen und Kandidaten werben. Am 26. September wird die Zusammensetzung der Nationalversammlung neu bestimmt.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 23 2010

uebel

Schwedischer Hinterhalt

Im April veröffentlichte die Internetplattform WikiLeaks ein Memorandum des US-Geheimdienstes CIA, in dem Taktiken zur Beeinflussung der europäischen Öffentlichkeit festgelegt wurden, um der starken Ablehnung des Afghanistan-Krieges entgegenzuwirken. Nachdem das Portal im Juli dann Zehntausende Geheimdokumente des Pentagon über die Lage in Afghanistan ins Netz gestellt hatte und jüngst auch noch ankündigte, weitere 15000 Materialien auf der Plattform zugänglich zu machen, ist WikiLeaks nun offenbar selbst ins Visier der Geheimdienste geraten.
Tags: WikiLeaks

August 20 2010

uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
In der paraguayischen Hauptstadt ist am Sonntag das vierte Amerikanische Sozialforum zu Ende gegangen. Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer am Morgen in einer Vollversammlung der sozialen Bewegungen aus allen Teilen des amerikanischen Kontinents zusammen.

Seit Mittwoch findet in Buenos Aires das 16. Treffen des Forums von São Paulo statt. Die Gruppe solidarisierte sich mit dem Widerstand in Honduras.

Die Destabilisierung progressiver Regierungen gehört weiter zum Repertoire von Washingtons Botschaftern in Lateinamerika

BOLIVIEN
Die Blockade der südbolivianischen Stadt Potosí ist aufgehoben. Damit reagierten die streikenden Bergarbeiter und ihre Verbündeten, von denen die Stadt fast drei Wochen lang von der Außenwelt abgeschnitten wurde, auf die erfolgreichen Verhandlungen.

HONDURAS
Gewerkschaften und soziale Organisationen in Honduras erhöhen den Druck auf die De-facto-Regierung unter dem konservativen Unternehmer Porfirio Lobo.

Vorsitzende des Komitees der Familienangehörigen von Festgenommenen und Verschwundenen in Honduras (Cofadeh), Bertha Oliva, hat davor gewarnt, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen unter der De-facto-Regierung des konservativen Unternehmers Porfirio zu unterschätzen. Diese hätten in den letzten sechs Monaten im Vergleich zur siebenmonatigen Militärdiktatur unter Machthaber Roberto Micheletti deutlich zugenommen.

KOLUMBIEN
Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro scheint sich als Vermittler in dem seit Jahrzehnten anhaltenden Bürgerkrieg in Kolumbien anzubieten

Im Fall des Bombenanschlags auf den Rundfunksender Caracol Radio in Bogotá verdichten sich offenbar die Spuren, die auf eine Urheberschaft paramilitärischer Banden hindeuten.

Das Oberste Gericht verwarf ein umstrittenes Militärabkommen, in dem Kolumbien den USA die Benutzung seiner Stützpunkte zugestanden hat. Erst nach der Billigung durch den Kongress darf das Abkommen in Kraft treten.

KUBA
Die US-Regierung will nach einem Medienbericht Beschränkungen bei Reisen nach Kuba weiter lockern. So sollen Studienaufenthalte und Besuche von religiösen und kulturellen Gruppen auf Kuba leichter werden.

PERU
Der peruanische Präsident Alan García will mit der Einführung der Todesstrafe die zunehmende Gewaltkriminalität in seinem Land bekämpfen.

URUGUAY
Freigegebene US-Geheimdienstpapiere zeigen auf, dass die Nixon-Regierung in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen wollte, um einen Agenten zu retten.

VENEZUELA
In Venezuela ist am 13. August der ehemalige Vizepräsident der regierenden "Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas" (PSUV), Alberto Müller Rojas im Alter von 75 Jahren gestorben.

Das Meinungsforschungsinstitut Datanalisis, welches der Opposition nahe steht, gab in einer aktuellen Umfrage bekannt, dass die Mehrheit der Venezolaner in den Parlamentswahlen am 26. September für Kandidaten des Regierungslagers stimmen werden. Andere Institute rechnen mit einem ähnlichen Ausgang der Wahlen.

Gericht in Venezuela untersagt Zeitungen Abdruck von Gewaltfotos.

Arbeiter sollen nun die Energieversorgung organisieren. So sollen das Missmanagement der letzten Jahre beseitigt werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 19 2010

uebel

"Zensur" in Venezuela?

Die taz und auch andere Medien berichten von einem kleinen medialen Skandal in Venezuela. Die venezolanische Tageszeitung "El Nacional" veröffentlichte auf der Titelseite ein Bild von toten Körpern in einer Leichenhalle. Ein Gericht hat daraufhin eine solche  Gewaldarstellung untersagt.

Die Opposition und die dazugehörigen Medien reden nun von Zensur! Das war zu erwarten.

Merkwürdig ist, dass auch die taz und Co das Verbot als Zensur bezeichnet.

Der deutsche Presserat würde eine solche Gewaltdarstellung auf einer Titelseite einer Tageszeitung wahrscheinlich ebenfalls rügen:

So heißt es im Pressecodex:

Unangemessen sensationell ist eine Darstellung, wenn in der Berichterstattung der Mensch zum Objekt, zu einem bloßen Mittel, herabgewürdigt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn über einen sterbenden oder körperlich oder seelisch leidenden Menschen in einer über das öffentliche Interesse und das Informationsinteresse der Leser hinausgehenden Art und Weise berichtet wird.

Bei der Platzierung bildlicher Darstellungen von Gewalttaten und Unglücksfällen auf Titelseiten beachtet die Presse die möglichen Wirkungen auf Kinder und Jugendliche



Tags: Medien
uebel

Forum von São Paulo: Solidarität mit dem Widerstand in Honduras

81 Parteien und Organisationen aus 19 Ländern Lateinamerikas beraten seit gestern in Buenos Aires über die aktuellen Aufgaben der Linken des Kontinents. Das Forum von São Paulo feiert mit seinem 16. Treffen den 20. Geburtstag dieser Initiative, die 1990 von der brasilianischen Arbeiterpartei (PT) ins Leben gerufen wurde. Sein Erfolgsgeheimnis ist, dass das Forum für manche ansonsten verfeindete Parteien nahezu die einzige Gelegenheit ist, in »unverdächtiger« Umgebung Positionen und Meinungen auszutauschen und Spannungen abzubauen. So gehören allein aus Argentinien zwölf Parteien dem Forum an, so zum Beispiel die linksperonistische Frente Grande, die sozialdemokratische Partido Intransigente, die Kommunistische Partei, die maoistische PCR und die trotzkistische POR. Aus einigen Ländern treffen bei den Beratungen sogar Regierungs- auf Oppositionsparteien, so aus Ecuador Rafael Correas Bewegung PAIS und die Indigenenpartei Pachakutik.

August 18 2010

uebel

Aviva Chomsky: "Bürgerrechte basierten immer auf Rasse"

Historikerin Aviva Chomsky im STANDARD-Interview über Washingtons Einwanderungspolitik

Warum Einwanderungsbeschränkungen auf die Staatsbürgerschaft per Geburt zurückgehen und Kaffeeanbau in Vietnam Mexikaner in die USA zwingt, erklärt Historikerin Aviva Chomsky im Gespräch mit Tobias Müller.
Tags: Aviva Chomsky

August 14 2010

uebel

Venezuela: General a.D. Müller Rojas tot

Wie das venezolanische Onlineportal Aporrea.org berichtet starb gestern, am 13. August, der ehemalige Vizepräsident der regierenden "Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas" (PSUV), Alberto Müller Rojas im Alter von 75 Jahren.
uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Mehr als 8500 Mediziner wurden bisher an der Escuela Latinoamericana de Medicina ausgebildet. Die medizinische Hochschule war 1998 auf Initiative Fidel Castros in der Nähe von Havanna gegründet worden. An der Hochschule können sich junge Menschen, vor allem aus Lateinamerika, ausbilden lassen, die sich in ihrem Heimatland eine Medizinausbildung nicht leisten können.

BOLIVIEN
Boliviens Präsident Evo Morales geht auf Rechtskräfte zu und hält seine Rede am Nationalfeiertag vor Granden der Tieflandoligarchie.

Proteste und ein Streik von Minenarbeitern sowie ihren nahestehenden Organisationen in der südbolivianischen Stadt Potosí dauern an.

ECUADOR
Die kolumbianische Regierung hat seinem ecuadorianischen Nachbarn einen Computer übergeben, den sie angeblich 2008 von der Guerilla der FARC erbeutet hatte.

HONDURAS
Die Organisation Amerikanischer Staaten fordert Demokratie für Honduras

Lehrergewerkschaften in Honduras haben am Montag ihren Streik auf das ganze Land ausgeweitet. Damit wollen sie den Druck auf die Machthaber um den rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo erhöhen, um Verhandlungen über ausstehende Zahlungen zu erreichen.

KOLUMBIEN
Amnesty International fordert die neue kolumbianische Regierung auf die Unabhängigkeit des Justizsystems zu gewährleisten.

Bei Amerika21 wird die 8jährige Regierungszeit von Alvaro Uribe beleuchtet. Auch Democracy Now! beschäftigte sich in dieser Woche mit der Amtsübergabe und sprach mit dem Historiker Greg Grandin über Kolumbien, Santos und den Ex-Präsidenten Alvaro Uribe.

Der ehemalige Präsident wurde von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Vizepräsidenten der Untersuchungskommission zum Angriff auf die Gaza-Flotilla ernannt. Aktivisten kritisieren die Entscheidung.

IPS interviewt den ehemaligen Bürgermeister Medellíns, Sergio Fajardo, über die Erstarkung der Grünen Partei.

Die kolumbianische Senatorin Piedad Cordoba informierte über Twitter, dass sie in Kuba Gespräche mit Fidel Castro über die Lage in Kolumbien führen wird.

KUBA
Die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (CENESEX) in Havanna, Mariela Castro, war zu Gast in Deutschland und nahm am Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teil. Die Tageszeitung junge Welt interviewte Mariela Castro.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro, der heute seinen 84. Geburtstag feiert, trat erstmals wieder vor dem kubanischen Parlament auf und wiederholte in seiner Rede die Warnung vor einem Atomangriff auf den Iran.

Venezolanische Journalisten hatten diesen Montag die Möglichkeit, den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro ausführlich zu interviewen. Der multinationale Nachrichtensender teleSUR strahlte das knapp anderthalbstündige Interview aus. Teil 1, 2, 3.

MEXIKO
Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit, doch Morde und Entführungen werden fast nie aufgeklärt. Für das "Ende der Straflosigkeit" und "gegen Angriffe auf Journalisten" sind in Mexiko etwa 2.000 Journalisten auf die Straße gegangen. Nun wird die Lage von der UNO und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) untersucht.

NICARAGUA
Die NGO blueEnergy will mit der Installation von Solarkollektoren und Windkraftanlagen das Überleben der Rama-Ureinwohnern ermöglichen. Schon seit sechs Jahren ist die Nichtregierungsorganisation in Nicaragua aktiv.

VENEZUELA
Nach einem Besuch Hugo Chávez' in Kolumbien erklärten der venezolanische Präsident und Kolumbiens neuer Staatschef Juan Manuel Santos, dass sie einen Neustart in den Beziehungen der beiden südamerikanischen Staaten wagen wollen.

Die Regierung Venezuelas hat den designierten neuen US-Botschafter Larry Palmer nach umstrittenen Aussagen nicht akzeptiert

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez erklärte in seiner wöchentlichen Radio- und Fernsehsendung Aló Presidente, dass die Wirtschaft Venezuelas stabil sei.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 11 2010

uebel

"Interessante" Meldung von der Tagesschau

Im Online-Portal der Tagesschau heißt es zum Kolumbien-Venezuela Konflikt:

Es wird erwartet, dass beide Länder den wirtschaftlichen Handel wieder aufnehmen. Besonders Venezuela litt am Rückgang der Einfuhren aus dem Nachbarland.

Das klingt unlogisch, denn Venezuela reduzierte die Importe von Kolumbien und kaufte stattdessen bei Argentinien und Brasilien. Kolumbien blieb jedoch auf den Waren teilweise sicher.

Im Dezember 2009 verglich der damalige kolumbianische Präsident Uribe die Maßnahmen von Venezuela mit der US-Blockade gegen Kuba...

August 10 2010

uebel
Eskalation der Spannungen zwischen Kolumbien und Venezuela: Interview mit Dario Azzellini über den Kolumbienkonflikt

Das Interview wurde am 26.07.2010 geführt
uebel

Interview mit venezolanischen Journalisten: Fidel schliesst Angriff Kolumbiens aus

Zeitgleich haben in der vergangenen Nacht (MESZ) das kubanische Fernsehen Cubavisión, das venezolanische VTV, der lateinamerikanischer Fernsehsender TeleSur sowie die Rundfunkstationen Radio Rebelde und Radio Habana Cuba ein gut 90minütiges Interview ausgestrahlt, das der frühere kubanische Präsident Fidel Castro vier Journalisten aus Venezuela gewährte. Andrés Izarra, Präsident von TeleSur, Mario Silva, Moderator der VTV-Sendung »La Hojilla«, Walter Martínez von der bei VTV und TeleSur ausgestrahlten Analysesendung »Dossier« sowie Vanessa Davies, Chefin der Tageszeitung »Correo del Orinoco« befragten Fidel zu dessen jüngsten Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran, zu den wichtigsten Waffen der heutigen Revolutionäre und zu seinen Ansichten über den Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela.

August 07 2010

uebel

Jörg Haiders geheime Geldgeschäfte mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein

Der Fall Haider wird zum Problem für die Republik Österreich: Laut einem internen Dossier des irakischen Innenministeriums hat Jörg Haider 2002 fünf Millionen Dollar von Saddam Hussein kassiert. Über Liechtensteiner Briefkästen sollen Schwarzgelder an politische Entscheidungsträger in Österreich, Deutschland und Kroatien geflossen sein.
uebel

Fidel Castro warnt vor Krieg gegen Iran

Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat in einer überraschenden Rede vor der Nationalversammlung in Havanna vor einem drohenden atomaren Konflikt gewarnt, sollten die USA den Konflikt mit Iran eskalieren. Am heutigen Samstagmorgen war der 83-jährige erstmals seit 2006 in dem Parlament aufgetreten.

August 06 2010

uebel

redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Staaten des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses MERCOSUR haben sich bei ihrem 39. Gipfeltreffen in der nordargentinischen Stadt San Juan auf ein gemeinsames Zollregime verständigt.

BOLIVIEN
Ein, auf unbefristete Zeit, ausgerufener Generalstreik lähmt seit acht Tagen die bolivianische Stadt Potosí, der gleichnamigen Provinz im Süden des Landes. Demonstranten blockieren die Zufahrtsstraßen nach Potosí sowie die Straßen in die Hauptstadt La Paz, nach Chile und Argentinien.

BRASILIEN
Lehmziegel könnten dabei helfen, Brasiliens chronische Wohnungsnot zu lindern. Ziegelhäuser sind nicht nur billiger. Neue Techniken, um so genannte "ökologische Ziegel" herzustellen, sind zudem umweltfreundlicher als die Herstellung der sonst üblichen Baumaterialien.

CHILE
Neben indigenen Völkern wie den Mapuche und Aymara leben in Chile seit Jahrhunderten auch Menschen afrikanischer Herkunft. Die schätzungsweise mehr als 8.000 Afro-Chilenen tauchen bisher allerdings in keiner amtlichen Statistik auf. Sie fordern daher von der Regierung, endlich als Ethnie anerkannt zu werden.

ECUADOR
Die Regierung Ecuadors will auf die Ölförderung im Yasuní-Nationalpark verzichten. Dafür soll das südamerikanische Land zumindest einen Teil der erwarteten Einnahmen aus einem Treuhandfonds der Vereinten Nationen erhalten.

HONDURAS
Führende Mitglieder der Demokratiebewegung in Honduras haben die Anerkennung der De-facto-Regierung unter dem rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo durch Chile und Mexiko kritisiert.

KOLUMBIEN
2000 Leichen im Süden Kolumbiens: Öffentliche Anhörung in La Macarena zu mutmaßlichem Massenmord der Armee

KUBA
Der kubanische Staats- und Regierungschef Raúl Castro kündigte bei einer Rede im Parlament an, dass staatliches Personal abgebaut und private Kleinbetriebe zugelassen werden sollen. Ebenso wurde bei der Parlamentssitzung beschlossen zwei neue Provinzen zu gründen.

Am morgigen Samstag kommt das Parlament in Havanna zu einer Sondersitzung zusammen. Bei der Versammlung wird über "verschiedene Themen zur internationalen Situation« beraten. Laut Medienberichten soll auch der Revolutionsführer Fidel Castro eine Rede halten.

Nach einer kurzfristigen internationalen Kampagne haben die US-Behörden die Isolationshaft gegen Gerardo Hernández, einen der international als »Cuban Five« oder »Miami 5« bekannten Kubaner, beendet und er ist aus dem berüchtigten »Loch« zurück in den normalen Haftbereich verlegt worden.

MEXIKO
In Chihuahua ist die Zahl der Frauenmorde in diesem Jahr so stark angestiegen wie noch nie zuvor

NICARAGUA
Nicaraguas Sandinisten wollen die Paralysierung der Justiz durch oppositionelle Richter beenden

PERU
Die Gefahr durch die maoistische Guerillabewegung ‘Leuchtender Pfad’ ist in Peru bisher nicht gebannt. Seit der Entwaffnung Tausender Rebellen Mitte der neunziger Jahre operieren weiterhin versprengte Gruppen in dem größten Kokain-Anbaugebiet des südamerikanischen Landes. Die Regierung von Präsident Alan García will nun mit nagelneuen Kampfhubschraubern gegen die Extremisten vorgehen.

VENEZUELA
Frauenpolitische Gruppen in Mittel- und Südamerika bereiten in diesen Wochen eine internationale Konferenz in Venezuela vor. Die "Weltkonferenz der Basisfrauen" wird vom 4. bis zum 8. März kommenden Jahren in Caracas stattfinden.

Nach Morden an Arbeitern wurden in Venezuela am Montag 15 ehemalige Polizisten des östlichen Bundeststaates Anzoátegui zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die US-Tageszeitung Washington Post mobilisiert gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog
uebel

Lügen gegen Kuba

Der diesjährige Schirmherr des Christopher Street Day (CSD) in Hamburg, Corny Littmann, hat sich eine prominente Begleiterin für den am heutigen Samstag stattfindenden Umzug für die Rechte der Schwulen und Lesben eingeladen. Gast des früheren Präsidenten des Fußball-Bundesligisten FC St. Pauli und Chefs des Schmidt-Theaters an der Reeperbahn, ist die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (CENESEX) in Havanna, einer international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung.
Tags: Kuba

August 01 2010

uebel

Wirtschaftsblatt kennt sich nicht aus

Im Artikel "Kuba: Kirche fordert Liberalisierung der Wirtschaft" schreibt das Blatt: "Eigentlich sollte Raul Castro bereits am Revolutionstag, dem 26. Juli, in Santa Clara referieren. Doch zum ersten Mal seit mehreren Jahrzehnten ist der Staatschef zur Zeremonie nicht erschienen"

Das ist natürlich vollkommener Blödsinn! Raúl war bei der Revolutionsfeier in Santa Clara dabei. Auf Cubadebate sind sogar Beweisfotos ;-)

Die Hauptrede hielt jedoch der Vizepräsident José Ramón Machado Ventura.
Tags: Medien

July 31 2010

uebel

Mindestens 300 Straßenkinder in Wien: Jugendämter und Familien sind überfordert

Durch die Metropole Wien ­streunen mindestens 300 meist österreichische Straßenkinder. Die Jugendämter sind über­fordert wie die zerrütteten Familien, die sie ausgestoßen haben.
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