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August 28 2010

uebel

Afghanische Geldwäscher und Drogenbosse vom US-Geheimdienst bezahlt?

Ein enger Mitarbeiter des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, der im Mittelpunkt eines Korruptionsskandals steht, bezieht seit Jahren ein zusätzliches Einkommen vom US-Auslandsgeheimdienst CIA. Das meldete die New York Times in einem ausführlichen Report am späten Mittwoch abend (Ortszeit). Nach Angaben der Zeitung ist nicht bekannt, welche Gegenleistungen Mohammed Zia Salehi, Verwaltungschef des Nationalen Sicherheitsrats, für sein CIA-Honorar zu erbringen hat. Unter den weiteren prominenten Afghanen, die auf der Gehaltsliste des US-Geheimdienstes stehen, ist angeblich auch ein Bruder des Präsidenten, Ahmed Wali Karsai, der gleichzeitig eine maßgebliche Rolle im Opium- und Heroinhandel spielen soll.
Tags: Afghanistan

January 08 2010

uebel

Blackwater-Söldner wegen Totschlags angeklagt

Die zwei ehemaligen Mitarbeiter der US-“Sicherheitsfirma“ Blackwater, Christopher Drotleff und Justin Cannon, müssen sich wegen der Tötung von zwei Afghanen in den USA vor Gericht verantworten. Das Justizministerium in Washington teilte am Donnerstag mit, dass gegen die 29 und 27 Jahre alten Männer Anklage wegen Totschlags und versuchten Totschlags erhoben wurde.

January 06 2010

uebel

Geheimagent verübte Anschlag auf CIA-Stützpunkt in Afghanistan

Bei dem Attentäter, der am 30. Dezember 2009 den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan verübt hat, handelt es sich  nach Berichten von US-Medien nicht um einen Afghanen, sondern um einen Agenten des jordanischen Geheimdienstes, der  Al Qaeda unterwandern sollte. Der 36-jährige jordanische Arzt Humam Khalil Abu-Mulal al Balawi sei deshalb auch unkontrolliert in das Lager gelassen worden.  Der Mann habe die Bombenweste in einem Fitness-Raum der Anlage gezündet
uebel

USA: Großdemonstration von 34 Friedensorganisationen am 20. März gegen Krieg in Afghanistan und Irak

Für den 20. März rufen 34 amerikanische Friedensorganisationen zu einem Marsch nach Washington auf. Der 20. März ist der siebte Jahrestag des Beginns des kriminellen Angriffskrieges von George W. Bush und Dick Cheney gegen den Irak. Über eine Million Iraker sind in Folge dessen gestorben, zehntausende US-Soldaten haben ihr Leben verloren oder wurden körperlich und seelisch verstümmelt. Von den bislang unabsehbaren ökonomischen und ökologischen Folgen abgesehen.

Im März vergangenen Jahres befahl der Friedensnobelpreisträger Barack Obama die Entsendung von über 30.000 Soldaten nach Afghanistan. Entgegen der Versprechungen, dadurch den Krieg schneller zu beenden, haben sich die USA und ihre Verbündeten damit zu dessen Verschärfung beigetragen.

January 04 2010

uebel

Vor dreißig Jahren: Sowjetische Invasion in Afghanistan

Bei der pausenlosen Medienberichterstattung über Präsident Barack Obamas Entscheidung, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden, gerät ein Meilenstein der Geschichte, nämlich der Jahrestag des sowjetischen Einmarschs in Afghanistan, ziemlich ins Hintertreffen. Vor dreißig Jahren, am 27. Dezember 1979, begann die Invasion der UdSSR in Afghanistan.

Eine Untersuchung der Hintergründe dieses Ereignisses widerlegt Obamas Behauptung, Zweck der amerikanischen Afghanistan-Politik sei der "Krieg gegen den Terror", und legt stattdessen die imperialistischen Ziele der amerikanischen Politik bloß.

January 01 2010

uebel

Anschlag auf US-Basis in Afghanistan: Größter Verlust für CIA seit 1983

Der Chef des US-Geheimdienstes, Leon Panetta, hat am Donnnerstag eingeräumt, dass sieben am Vortag in der ostafghanischen Provinz Khost bei einem Selbstmordanschlag getötete und sechs verletzte Amerikaner Agenten der CIA waren. Damit ist dies ist der größte Verlust der CIA in Afghanistan und der schwerste insgesamt seit 1983. Damals waren bei einem verheerenden Anschlag auf das US-Militär in der libanesischen Hauptstadt Beirut auch acht CIA-Mitarbeiter gestorben. Bisher hatte die CIA laut der New York Times seit Gründung im Jahr 1947 90 Mitarbeiter in Einsätzen verloren.

December 26 2009

uebel

Die Rote Armee ist bei den Afghanen beliebter als die Nato-Truppen

Die stummen Zeugen der sowjetischen Niederlage sind noch vielerorts zu sehen: Am Rand afghanischer Straßen rosten Panzerwracks der Roten Armee vor sich hin, manche dienen Kindern als Spielplatz. Der sowjetische Einmarsch vor 30 Jahren war Auftakt eines Krieges, der in unterschiedlicher Intensität und mit wechselnden Gegnern bis heute anhält.

Etwas mehr als neun Jahre dauerte es, bis die Soldaten der damaligen Weltmacht geschlagen abzogen. Etwa 1,2 Millionen Afghanen starben während der Besatzung. Trotzdem verklären heute immer mehr Afghanen die Sowjet-Zeit – während die Kritik an den ausländischen Truppen, die seit acht Jahren im Land sind, zunimmt.
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