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March 31 2010
Kolumbianische Regierung attackiert TeleSur
Nach der Freilassung des Feldwebels Pablo Moncayo durch die Farc greift Kolumbiens Regierung den internationalen Nachrichtensender TeleSur an. "Der Kanal gibt sich dafür her, Propaganda für eine terroristische Gruppe wie die Farc zu machen", behauptet Frank Pearl, Beauftragter der Regierung für Friedensverhandlungen. Anlass für die Anschuldigungen ist ein Video, in dem Pablo Moncayo kurz vor seiner Freilassung in Begleitung von Mitgliedern der Guerilla zu sehen ist. TeleSur strahlte die Bilder am gestrigen Dienstag aus. Pearl verlangt nun eine Erklärung dafür, warum Journalisten des Senders den Gefangenen schon vor seiner Freilassung begleiten konnten.
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Kolumbien: Pablo Emilio Moncayo ist frei
Wie der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur soeben meldet, befindet sich der seit mehr als zwölf Jahren von den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) gefangen gehaltene Pablo Emilio Moncayo in Freiheit. Guerrilleros übergaben den Unteroffizier an Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes, der Katholischen Kirche sowie an die liberale Senatorin Piedad Córdoba als Vertreterin der Gruppe "Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden". Auch der Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Adolfo Beteta, bestätigte, dass Pablo Emilio sich bereits in Begleitung der internationalen humanitären Komission befindet.
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March 29 2010
Kolumbien: Calvo ist frei, Moncayo folgt morgen
Wie angekündigt haben die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) am Sonntag den vor einem Jahr gefangen genommenen Soldaten Josué Calvo freigelassen. Der 22-jährige wurde an einem geheimen Ort im Süden des Landes an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben und per Hubschrauber in die Stadt Villavicencio im Zentrum des Landes geflogen, die als Operationsbasis für die von Brasilien unterstützte Übergabeaktion dient. Dort wurde der junge Mann von seiner Familie in die Arme geschlossen. Sein Gesundheitszustand war offenbar deutlich besser, als befürchtet wurde. Die FARC hatten vor der Freilassung gewarnt, Calvo sei "ernstlich krank".March 02 2010
Absurde Unterstellung: Madrider Gericht zieht eine Verbindung zwischen der Regierung Chávez, ETA und der FARC
Alle Jahre wieder wird Venezuela mit dem sogenannten »internationalen Terrorismus« in Verbindung gebracht. Seit Montag gibt es ein neues Kapitel in dieser Fortsetzungsgeschichte: Das spanische Sondergericht für Terror- und Drogendelikte, die Audiencia Nacional, beschuldigt die Regierung von Hugo Chávez der Zusammenarbeit mit der Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC). Das geht aus einer Anklageschrift hervor, die der Ermittlungsrichter Eloy Velasco am Montag in Madrid vorlegte. Daraufhin verlangte die Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero (PSOE) umgehend eine Stellungnahme von Caracas. Chávez sagte am Montag (Ortszeit) dazu in Montevideo, seine Regierung unterstütze weder die baskische Untergrundorganisation ETA noch die kolumbianische FARC-Guerilla.
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February 25 2010
Bolivars Schwert(er)
In einem heute lancierten Video präsentiert Iván Márquez, einer der führenden Köpfe der kolumbianischen Guerilla FARC, das angebliche Schwert des lateinamerikanischen Befreiers Simon Bolivar, der Lateinamerikas Unabhängigkeitskriege gegen die Spanier angeführt hatte. Verbreitet wurde das Video von der der Guerilla nahestehenden Nachrichtenagentur ANNCOL. Die Nachricht, dass sich das Schwert im Besitz der Gruppe befinde, veröffentlichte die FARC bereits Anfang Februar.January 07 2010
Kolumbien: FARC-Guerilla in der Offensive
Zwei Wochen nach der Entführung und dem Tod des Gouverneurs der südkolumbianischen Provinz Caquetá, Luis Fransisco Cuellar, hat sich die Rebellenorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) zu der Tat bekannt. Man habe gegen den regierungsnahen Politiker ein "Gerichtsverfahren" wegen Korruption eröffnen wollen, heißt es in der Erklärung des "Bloque Sur" der Guerilla-Organisation. Der Tod des Regionalpolitikers habe jedoch nicht in der Absicht der Rebellen gelegen, sondern sei die Folge eines militärischen Befreiungsversuches. Die Erklärung datiert auf den 24. Dezember.December 23 2009
Kolumbien: Entführter Gouverneur tot aufgefunden
Der am Montag abend in Kolumbien entführte Gouverneur von Caquetá, Luis Francisco Cuellar, ist am Dienstag (Ortszeit) tot aufgefunden worden. Wie der Sekretär der Regionalregierung des südkolumbianischen Departments, Edilberto Ranón Endo, bestätigte, wurde der Leichnam Cuellars in Sebastopol, einem ländlichen Gebiet nahe der Provinzhauptstadt Florencia, aufgefunden. Obwohl Vertreter der kolumbianischen Regierung, darunter Präsident Uribe, die Guerrillaorganisation der FARC für den Tod des Politikers verantwortlich machten, äußerten sich die Guerrilleros bislang weder zu den Ereignissen, noch übernahmen sie die Verantwortung für den Tod Cuellars.December 22 2009
Kolumbien: Gouverneur von Caquetá aus seinem Haus entführt
Unbekannte Täter haben am späten Montag abend (Ortszeit) den Gouverneur der im Süden Kolumbiens gelegenen Provinz Caquetá, Luis Francisco Cuéllar, aus seinem Haus entführt. Regierungssprecher vermuten die Guerrilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) hinter der Aktion, bei der einer der Leibwächter Cuéllars getötet wurde. Die größte und älteste Guerrillaorganisation des südamerikanischen Landes hat sich bislang jedoch nicht zu der Aktion bekannt.
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