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September 28 2010
Strache-Comic mit NS-Anknüpfung
Bekämpfung des politischen Gegners Rot-Grün mit „Odal“: So hieß das NS-Blatt „Monatsschrift für Blut und Boden“
Die „Wiener-Sagen“ - Wahlkampfbroschüre der FPÖ enthält neben der Aufforderung der gegen die Türken ankämpfenden und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache ähnlichen Hauptfigur, „Mustafa ane aufzubrennen“, direkte Anspielungen an nationalsozialistische Blut und Boden-Ideologie.
March 24 2010
Strache lieber nix verstehen
Die Sache wäre harmlos. Der ORF dreht vier Wochen lang eine “Am Schauplatz”-Dokumentation über einige Rechtsradikale. Die Protagonisten werden auch zu einer Wahlkampfveranstaltung der FPÖ begleitet. Am Ende dieser Veranstaltung wird Heinz Christian Strache beim Autogrammegeben gefilmt. Auch die Skinheads wechseln ein paar Worte mit ihm und werden dabei aufgenommen. Es kommt zum Missverständnis und die Verschwörungstheorie der FPÖ nimmt ihren Lauf.March 07 2010
March 06 2010
Der Musikgeschmack der FPÖ Hollabrunn
In der Late-Night-Show "Willkommen Österreich" interviewte der Außenreporter Hermes in Hollabrunn bei einer Apres Ski Party die dortigen Vertreter der FPÖ.
March 05 2010
Blog von Martin Graf verlinkt rechtsextremes Wiki
Unter Unzensuriert.at findet man seit geraumer Zeit ein Blog in dem unter Autoren im Impressum Martin Graf (FPÖ, Nationalratspräsident), Norbert Hofer (FPÖ-Vizebundesparteiobmann und Nationalratsabgeordneter), Walter Rosenkranz (FPÖ, Nationalratsabgeordneter), sowie Walter Asperl (Grafs Büroleiter) und Alexander Höferl (Grafs Pressesprecher) geführt werden. Letztere beiden sind die eingetragenen Namen (PDF, Bundesministerium für Inneres) für den dahinterstehenden “Verein für Medienvielfalt“.
Neben Beiträgen wie “Feindbild Mutter” und “Wieviel Gleichberechtigung brauchen wir noch?” erschien dort am 20. Februar 2010 auch der Beitrag “Die Zerstörung Dresdens: Wie die Linke lernt, Bomben zu lieben“. In diesem erscheint hinter dem Namen Theodor W. Adorno ein Link auf das rechtsextreme Wiki Metapedia (Beweisscreenshot). Dort wird man ausführlich über die jüdische Abstammung Adornos, dessen jüdischen Vater und seine nichtjüdische Mutter, sowie jüdische Freunde und “antideutsche Zitate” unterrichtet.
February 08 2010
Von blauer Jugendarbeit, reinrassigen Scheiteln und blau-braunen Pläuschchen
Mit stolz geschwellter Brust, im Trachtenanzug und mit Österreich-Fahne im Hintergrund präsentiert sich Gerald Löschenberger auf einem Foto auf seiner „Facebook“-Seite. So gehört es sich für einen blauen Aktivisten: Der erst 17jährige Löschenberger ist seit April 2009 „Jugendobmann“ des „Ringes freiheitlicher Jugend“ (FPÖ-Jugendorganisation) für die Region Attersee-Attergau in Oberösterreich.Auch seltsame Zahlen- und Buchstabencodes finden sich auf seiner Seite. „14/88“ und „W.P.W.W.“ steht da gleich neben seinem Usernamen geschrieben. Schlägt mensch nach, was dies zu bedeuten hat, kommt – welch Überraschung – Folgendes zu Tage: „14/88“ ist eine Kombination aus zwei beliebten Neonazi-Codes: Die Zahl 14 gibt die Anzahl der Wörter in einem bekannten Ausspruch des US-amerikanischen Neonazi-Terroristen David Lane an, dieser meinte in seinen „14 words“: „We must secure the existence of our people and a future for white children“ („Wir müssen die Existenz unserer Rasse und auch die Zukunft unserer weißen Kinder sichern.“). „88“ ist eine Abkürzung für „Heil Hitler“, zweimal der achte Buchstabe des Alphabets ergibt „HH“ als Kurzform für den NS-Spruch. „W.P.W.W.“ ist eine Abkürzung für „White Pride World Wide“ – für einen international bei Neonazis beliebten, rassistischen Spruch.
January 15 2010
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