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August 10 2010

uebel

Interview mit venezolanischen Journalisten: Fidel schliesst Angriff Kolumbiens aus

Zeitgleich haben in der vergangenen Nacht (MESZ) das kubanische Fernsehen Cubavisión, das venezolanische VTV, der lateinamerikanischer Fernsehsender TeleSur sowie die Rundfunkstationen Radio Rebelde und Radio Habana Cuba ein gut 90minütiges Interview ausgestrahlt, das der frühere kubanische Präsident Fidel Castro vier Journalisten aus Venezuela gewährte. Andrés Izarra, Präsident von TeleSur, Mario Silva, Moderator der VTV-Sendung »La Hojilla«, Walter Martínez von der bei VTV und TeleSur ausgestrahlten Analysesendung »Dossier« sowie Vanessa Davies, Chefin der Tageszeitung »Correo del Orinoco« befragten Fidel zu dessen jüngsten Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran, zu den wichtigsten Waffen der heutigen Revolutionäre und zu seinen Ansichten über den Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela.

August 07 2010

uebel

Fidel Castro warnt vor Krieg gegen Iran

Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat in einer überraschenden Rede vor der Nationalversammlung in Havanna vor einem drohenden atomaren Konflikt gewarnt, sollten die USA den Konflikt mit Iran eskalieren. Am heutigen Samstagmorgen war der 83-jährige erstmals seit 2006 in dem Parlament aufgetreten.

July 25 2010

uebel

Kuba: Tritt Fidel Castro bei den Feierlichkeiten zum 26. Juli auf?

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro besuchte das Mausoleum von Artemisa in der Provinz Pinar del Río. Bei diesem Besuch trug er nicht nur das erste Mal seit seiner Erkrankung wieder seinen olivgrünen Kampfanzug, sondern es war auch der erste öffentliche Auftritt außerhalb Havannas. Fidel wirkte jedenfalls fit, wie die Fotos auf der Webseite Cubadebate zeigen.

Nun stellt sich natürlich die Frage ob Fidel Castro auch bei den Feierlichkeiten zum 26. Juli in Santa Clara dabei sein wird. Zwar wird in den offiziellen Medien nichts über einen Auftritt Fidels berichtet, aber manche Indizien sprechen dafür. So kündigte der venezolanische Präsident Hugo Chávez an, auf Einladung Raul Castros bei den Feierlichkeiten zu sprechen. Ebenso zeigt sein Besuch in Pinar del Río, dass Fidel mobil ist und nicht nur in Havanna auftauchen kann.

Aber warum macht Fidel das? Dies könnte mehrere Gründe haben:
  1. Die kubanische Führung will die eigene Bevölkerung von finanziellen Problemen ablenken und zeigen, dass Fidel sich wieder um alles kümmert.
  2. Durch Fidels überraschende Auftritte wird in der internationalen Kuba-Berichterstattung hauptsächlich über Fidel Castro berichtet und den kürzlich ausgereisten Regierungsgegnern kein Gehör geschenkt.
  3. Fidel ist wieder gesund und will wieder mitmischen!
Möglichkeit Nummer 1 hört sich zu einfach an. Das Auftreten Fidels erfreut sicher viele Kubaner, aber es bringt nicht die Bevölkerung dazu, Probleme zu vergessen.
Ich glaube es ist eine Mischung aus Punkt 2 und 3. Fidel ist ein schlauer Fuchs und weiß, dass es vorteilhaft ist wenn die Regierungsgegner nach ihrer Ankunft in Spanien keine Plattform in den internationalen Medien haben. Und wenn die Ausgereisten in zwei, drei Wochen (wenn Fidel nicht mehr so präsent in den Medien ist) eine Pressekonferenz geben, werden nur noch die altbekannten antikubanischen Hetzblätter, wie Miami Herald darüber schreiben. Deren Leser sind ohnehin antikubanisch eingestellt.
Und zu Punkt 3: Man weiß nichts Konkretes über Fidels Krankheit. Bei der "Bekanntmachung des Comandante en Jefe an das Volk Kubas" bei welcher er die Krankheit und den Rücktritt 2006 bekanntgab schrieb er:
Dies (eine Reise nach Argentinien, Anm.) führte zu einer akuten Darmkrise mit anhaltenden Blutungen, die mich zwang, mich einem komplizierten chirurgischen Eingriff zu unterziehen. Alle Details dieses Krankheitsfall sind auf den Röntgenaufnahmen, Endoskopieaufzeichnungen und auf Filmmaterial festgehalten. Die Operation zwingt mich, mehrere Wochen lang meinen Verantwortlichkeiten und Ämtern fernzubleiben und zu ruhen.
Viel mehr wurde zu der Krankheit nicht gesagt. Es gab einige Aufnahmen von ihm und einige unglaubwürdige Berichte der US-amerikanischen Geheimdienste, die ebenfalls nur raten konnten.

Lediglich die kubanische Führung und wenige internationale Persönlichkeiten wußten über den Gesundheitszustand des Revolutionsführer Bescheid. Nur selten machte Fidel Andeutungen zu seinem Zustand in seinen Zeitungskommentaren.

So schrieb er im Januar 2008:
Er hat sich spontan entschlossen, als Präsident von Brasilien Kuba das zweite Mal einen Besuch abzustatten, obwohl aufgrund meines Gesundheitszustands eine Zusammenkunft mit mir nicht sicher war.
...
Als er sagte, dass er über meinen guten Gesundheitszustand sehr beeindruckt sei, habe ich ihm geantwortet, dass ich mich dem Denken und Schreiben widme. Ich habe niemals in meinem Leben so viel nachgedacht. Ich erzählte ihm, dass ich im Anschluss an meinen Besuch in Córdoba, in Argentinien, wo ich an einem Treffen mit zahlreichen Führungspersönlichkeiten teilgenommen hatte, unter denen er sich befand, zurückkehrte und anschließend an zwei Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages des 26. Juli teilgenommen habe. Ich war dabei, das Buch von Ramonet nachzusehen. Ich hatte ihm alle seine Fragen beantwortet. Ich hatte mir die Angelegenheit nicht allzu sehr zu Herzen genommen. Ich dachte, dass es etwas wäre, dass schnell erledigt wäre, wie die Interviews von Frei Betto und Tomás Borge. Anschließend ließ ich mich von dem Buch des französischen Schriftstellers unterjochen, dass schon kurz davor stand, ohne meine Revision veröffentlicht zu werden, wobei ein Teil der Antworten auf die Schnelle gegeben worden waren. In jenen Tagen habe ich fast überhaupt nicht geschlafen.

Als ich in der Nacht vom 26. zum 27. Juli schwer erkrankte, dachte ich, dass es das Ende sei. Während die Ärzte um mein Leben kämpften, las der Leiter des Staatsrat-Büros auf meine Forderung den Text und ich diktierte die entsprechenden Veränderungen.
Am 13. Februar schrieb Fidel:
Es war im Jahr 2006. Ich war zwar schwer krank, aber mir voll den Geschehnissen bewusst. Der 14. Gipfel der blockfreien Staaten, auf dem Kuba zum Vorsitzenden der Bewegung gewählt wurde, ging in jenen Tagen Mitte September zu Ende. Ich konnte mich kaum aufrichten und an einen Tisch setzen. In diesem Zustand empfing ich wichtige Staats- bzw. Regierungschefs.
Am 1. März 2010:
Im Oktober 2004 hatte ich einen schweren Unfall, der meine Aktivitäten monatelang ernsthaft eingeschränkt hat und dann wurde ich Ende Juli 2006 schwer krank. Dementsprechend habe ich nicht gezögert, meine Funktionen an der Spitze der Partei und des Staates in der Bekanntmachung vom 31. Juli dieses Jahres provisorisch zu delegieren, wobei ich sie bald definitiv aufgegeben habe, als ich begriffen habe, dass ich nicht imstande sein würde, sie wieder zu übernehmen.

Sobald mein Gesundheitszustand es mir erlaubt hat, zu studieren und Überlegungen anzustellen, habe ich meine Zeit damit verbracht, und außerdem Materialien unserer Revolution überarbeitet und gelegentlich einige Reflexionen veröffentlicht.
Die aufschlussreichsten Erkenntnisse erfuhr man durch Aussagen des spanischen Chirurgen José Luis García Sabrido, der den kubanischen Ärzten bei der Behandlung des Revolutionsführers half. Dieser sagte, dass Castro nicht an Krebs leide (wie der US-amerikanische Geheimdienst vermutete). Ebenso gab der Arzt bekannt, dass Fidels Zustand stabil ist.
Laut der spanischen Zeitung "El Pais" litt Fidel Castro an einer Divertikulitis. Die Krankheit würde auch zu die Symptome passen, die Fidel in seiner ersten Mitteilung beschrieb.
Die Medien berichteten weiter, dass sich Fidel Castro selbst für eine riskante Form der Behandlung entschied. Anscheinend gegen den Wunsch seiner Ärzte. Wenn die Operation komplikationslos verlaufen wäre, wäre er in wenigen Wochen wieder fit gewesen. So wie er es in seiner Botschaft ankündigte:
Die Operation zwingt mich, mehrere Wochen lang meinen Verantwortlichkeiten und Ämtern fernzubleiben und zu ruhen.
Die riskante Entscheidung eine konservative Behandlung zu verweigern würde auch Fidels Charakter entsprechen.
Die Behandlung schlug aber fehl und er musste sich mehreren Operationen unterziehen und konnte lang keine feste Nahrung zu sich nehmen.
So erhielt Fidel Castro in einer zweiten Operation einen künstlichen Darmausgang.
Er veröffentlichte regelmäßig Kolumnen. Ende 2008 bis Anfang 2009 wurde es wieder ruhig um Fidel Castro und es wurde vermutet, dass er gestorben sei. Ende Januar im Jahr 2009 schrieb er dazu:
Wie ich es mir für dieses Jahr vorgenommen hatte, habe ich die Reflexionen mit der Absicht reduziert, mich weder einzumischen, noch die Genossen der Partei- und Staatsführung bei ihren ständigen Entscheidungen zu stören, die sie aufgrund der objektiven, aus der Weltwirtschaftskrise abgeleiteten Schwierigkeiten treffen müssen. Es geht mir gut, aber ich bestehe darauf, dass sich keiner von ihnen wegen meiner eventuellen Reflexionen, meines erschwerten gesundheitlichen Zustands oder meines Todes kompromittiert fühlen soll.
Meine Vermutung: In diesem Zeitraum ließ sich der Revolutionsführer erneut operieren und der künstliche Darmausgang wurde rückoperiert. Oder Fidel hat nach dem ersten Schock gelernt damit zu leben. Im Februar 2009 war er - laut Chávez - erstmals wieder in Havanna unterwegs. Im Juli zeigte er sich überraschenderweise mehrmals in der Öffentlichkeit und er gab auch ein Interview.

Ob Fidel Castro nun bei den Feierlichkeiten am 26. Juli dabei ist, ist fraglich, aber es besteht eine gewisse Chance.

July 18 2010

uebel

Fidel ist wieder da

Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro beschränkt sich nicht mehr auf seine regelmäßigen Kolumnen, die Reflexionen des Companero Fidel, sondern tritt auch wieder öffentlich auf. In der vergangenen Woche erschien der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution gleich mehrfach als Referent bei Veranstaltungen, zuletzt am Freitag bei einer Versammlung der kubanischen Botschafter im Außenministerium in Havanna. Das Gespräch Fidels mit den Diplomaten der Insel wurde in voller Länge in der Fernsehsendung Mesa Redonda ausgestrahlt. Dort wiederholte der sichtlich erholte Castro seine Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg, die er auch in seinen jüngsten Kolumnen mehrfach hervorgehoben hatte. Die Menschheit sei in Gefahr, wenn der Imperialismus es tatsächlich wagen sollte, Nordkorea oder den Iran anzugreifen.

April 25 2010

uebel

Fidel Castro statt McDonald´s

Basisorganisationen in Caracas lassen Büste des kubanischen Revolutionsführers aufstellen. Fast-Food-Filialen müssen weichen

Am kommenden Freitag soll im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas eine Büste des ehemaligen Staats- und Regierungschefs Kubas, Fidel Castro, enthüllt werden. Bei der Skulptur handelt es sich um die Replik eines Werkes des sowjetischen Bildhauers Anatolij Anikeivich. Das Original steht im belorussischen Nationalen Kunstmuseum in Minsk.

March 26 2010

uebel

Fidel Castro über die US-Gesundheitsreform

Der kubanische Revolutionsführer und ehemalige Präsident schreibt in seiner jüngsten Reflexion über Barack Obama und die US-Gesundheitsreform

March 06 2010

uebel

Kuba: Die Revolution ist keine Nostalgie

Der Konflikt eskalierte im März 1990. Trotz der geopolitischen Umbrüche war das sozialistische Kuba mit breiter Mehrheit in den Sicherheitsrat der Organisation der Vereinten Nationen gewählt worden. Washington aber hatte andere Pläne. Mit Hilfe der internationalen Finanzorganisationen IWF und Weltbank und mit Unterstützung der NATO versuchte die Regierung von George Bush sen., die Wahl der revolutionären Regierung zu verhindern. Unterstützt wurden sie von der tschechoslowakischen und der polnischen Regierung – ohne dass diese Staatsführungen sich auf die Seite des republikanischen US-Präsidenten hätten stellen müssen.
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March 03 2010

uebel

Reflexionen des Genossen Fidel: Die jüngste Begegnung mit Lula

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro schreibt über sein Treffen mit dem brasilianischen Präsidenten Inácio Lula da Silva
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February 25 2010

uebel

Brasiliens Präsident zu Arbeitsbesuch in Kuba

Brasiliens Präsident Inácio Lula da Silva ist am Dienstagabend (Ortszeit) zu einem Arbeitsbesuch in Kuba eingetroffen. Der linksgerichtete Staatschef reise nach Ende des "Gipfels der Einheit" der Rio-Gruppe in Mexiko in die kubanische Hauptstadt weiter. Nach Angaben kubanischer und brasilianischer Medien wird Da Silva sowohl mit dem Präsidenten des Karibikstaates, Raúl Castro, als auch mit dem Vorsitzenden der regierenden Kommunistischen Partei, Fidel Castro, zusammenkommen.

Bilder vom Treffen findet man bei Cubadebate
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February 22 2010

uebel

"Einer, der leben muss": Mordversuche gegen Fidel Castro verfilmt

 In den fast 50 Jahren der Regierungszeit Fidel Castros wurde 683 mal versucht, ihn umzubringen. Nun zeigt das kubanische Fernsehen eine achtteilige Serie über die Anschlagspläne, die immer wieder rechtzeitig verhindert werden konnten.
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February 09 2010

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Fidel Castro: Die Bolivarische Revolution und die Antillen

Reflexionen des Genossen Fidel: Die Bolivarische Revolution und die Antillen

January 24 2010

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Wir schickten Ärzte und nicht Soldaten

Reflexionen des Genossen Fidel über Haiti

January 18 2010

uebel

Fidel Castro über Solidarität mit Haiti

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro berichtet über die Anstrengungen die Kuba unternimmt um in Haiti zu helfen

January 15 2010

uebel

Die Katastrophe in Haiti erschüttert viele Menschen guten Glaubens. Aber warum ist das Land so arm?

Fidel Castro veröffentlichte am Freitag eine »Reflexion« unter dem Titel »Die Lehre von Haiti«

January 06 2010

uebel

8 Sätze, 3 Fehler: Die FAZ versucht einen Artikel über Fidel Castro zu schreiben

In der FAZ findet man einen skurrilen Artikel über Fidel Castro. In diesem wird über einen Beitrag mit Fotos des ehemaligen Präsidenten Kubas berichtet, welcher u.a. auf dem kubanischen Web-Portal Cubadebate veröffentlicht wurde. Auf den Bildern, welche bei Besuchen des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega entstanden sind, sieht man auch Fidel Castros Lebensgefährtin Dalia Soto del Valle. Drei peinliche Fehler findet man in diesem kurzen Artikel

December 29 2009

uebel

Das Recht der Menschheit zu leben

Fidel Castro über den Klimagipfel in Kopenhagen und die kubanische Position
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