Die deutsche Friedrich-Naumann-Stiftung berät künftig die
Nationalpolizei von Honduras. »Auf Bitten von José
Luis Muñoz Licona«, dem im März ernannten
obersten Polizeichef des Landes, »hat die Stiftung ihre
Arbeit mit der Nationalpolizei wiederaufgenommen und wird gemeinsam
mit zwei Beamten der deutschen Polizei als erstes eine strukturelle
Beratung und eine Analyse der Arbeit und der Aufgaben dieser
wichtigen Institution durchführen«, sagte der Vertreter
der FDP-nahen Einrichtung in Tegucigalpa, Christian Lüth, am
Samstag der dort erscheinenden Tageszeitung La Tribuna. Ziel sei,
»das hohe professionelle Niveau der honduranischen Polizei zu
garantieren«. Voll des Lobes war Lüth in diesem
Zusammenhang auch für die honduranische Armee und den Obersten
Gerichtshof, die »besonders im vergangenen Jahr eine
außerordentliche Rolle gespielt« hätten.
»Beide Institutionen verdienen unseren Respekt und unsere
Unterstützung«, so Lüth weiter. Die Armee habe
»den Frieden im Land bewahrt und die Verfassung
verteidigt«, während die obersten Richter »freie
und transparente Wahlen organisiert und durchgeführt«
hätten.