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April 17 2010
Kuba beabsichtigt den Bau von 101 ambulanten Erste-Hilfe-Zentren in Haiti
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez gab am vergangenen 31. März auf der Internationalen Geberkonferenz zur Zukunft Haitis bekannt, dass seine Regierung 101 ambulante Erste-Hilfe-Zentren für die haitianische Bevölkerung bauen wolle.
In diesen Erste-Hilfe-Zentren könnten, so der kubanische Chefdiplomat, bis zu „2,8 Mio. Patienten und 1,3 Mio. Notfälle betreut sowie 168.000 Geburten und 3 Mio. Impfungen durchgeführt werden“.
April 08 2010
Kuba hilft Haiti mit langem Atem
Bei der UNO-Geberkonferenz für Haiti wurden vergangene Woche insgesamt 9,9 Milliarden Dollar an finanzieller Unterstützung zugesagt. Ob die Zusagen eingehalten werden, bleibt offen. Sicher ist hingegen, dass Kuba in Haiti schon lange vor dem Erdbeben geholfen hat und weiter helfen wird.March 31 2010
Tausende Haitianer werden sterben, wenn die USA ihre Hilfsanstrengungen nicht verstärkt
Am 10. März entschuldigte sich Ex-Präsident Clinton für die Rolle, die seine Regierung bei der Zerstörung eines Großteils der haitianischen Landwirtschaft gespielt hatte: “Es mag vorteilhaft gewesen sein für einige unserer Farmer in Arkansas, aber es hat nicht funktioniert . . .
Ich muss jeden Tag damit leben, dass mein Tun zum Verlust der Fähigkeit geführt hat, eine Reisernte in Haiti zu ermöglichen und dieses Volk zu ernähren. ”
Anfang der 1980er Jahre vernichtete subventionierter US-Reis die Existenz Tausender Reisbauern auf Haiti und ließ das Land abhängig werden von Lebensmittelimporten.
Clinton Entschuldigung ist wichtig und stellt eine Chance dar, die Politik der USA gegenüber Haiti zu verändern, die eine Hauptursache für das Leid in dem hoffnungslos armen Land gewesen ist.
March 19 2010
Millionenhilfe aus Venezuela für Haiti
Im Rahmen der laufenden Hilfsaktionen für die haitianische Bevölkerung, die nach wie vor unter den Folgen des Erdbebens leidet im Januar dieses Jahres leidet, hat der venezolanische Präsident Hugo Chávez die Bereitstellung von 100 Millionen US-Dollar angekündigt. Der Betrag werde von der südamerikanischen Entwicklungsbank CAF gewährt und von Venezuela beglichen.March 17 2010
Chomsky zu Haiti: Keane Bhatt interviewt Noam Chomsky per Telefon und E-Mail
Seit Jahrzehnten setzt sich der Analyst und Aktivist Noam Chomsky für das haitianische Volk ein. Neben einer Karriere als Linguist am MIT (Massachusetts Institute of Technology in Boston), die revolutionär verlief, setzte er sich in den vergangenen 40 Jahren - schreibend, durch Vorträge und Proteste - gegen die Ungerechtigkeit ein. Gemeinsam mit Amy Goodman und Paul Farmer veröffentlichte er 2004 das Buch: 'Getting Haiti Right This Time: The U.S. and the Coup'. Seine Analyse 'The Tragedy of Haiti' können Sie gebührenfrei aus dem Internet herunterladen. Es ist ein Auszug aus Chomskys Buch: 'Year 501: The Conquest Continues' (1993). Folgendes Interview kam Ende Februar 2010 - per Telefon und E-Mails - zustande. Keane Bhatt bedankt sich bei Peter Hallward für dessen freundliche Unterstützung.February 10 2010
UNASUR beschließt Hilfsfonds von 100 Millionen für Haiti
In Ecuador fand am vergangenen Dienstag ein außerordentliches Treffen des Bündnisses UNASUR statt, um sich über die Hilfe für Haiti zu beraten. Einstimmig beschlossen die teilnehmenden Regierungsvertreter einen Fonds von 100 Millionen Dollar für kurz- und langfristige Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Haitis Präsident René Preval bezeichnete die Versammlung des UNASUR als beispielhaft für die Bereitschaft von Ländern des Südens, für eine Süd-Süd-Kooperation einzutreten und sich gegenseitig zu unterstützen. Auch Ricardo Patino, der neue Außenminister des Gastgebers Ecuador, sah die Bedeutung des Treffens als einen weiteren bedeutenden Schritt bei der Süd-Süd- Kooperation.February 09 2010
Fidel Castro: Die Bolivarische Revolution und die Antillen
Reflexionen des Genossen Fidel: Die Bolivarische Revolution und die AntillenHilfe für Kubas Helfer
Havanna stockt seine medizinische Präsenz in Haiti auf und braucht dafür UnterstützungHavanna hat fast 1000 Ärzte und medizinisches Personal in Haiti im Einsatz. Solidaritätsgruppen rufen zu Spenden für die Mission auf.
ALBA beschließt umfassendes Wiederaufbauprojekt für Haiti
Als Ergebnis des Treffens der Außenminister der Mitgliedsländer der Bolivarischen Allianz ALBA wurden acht Punkte für die Zusammenarbeit mit dem haitianischen Volk beschlossen, wobei das Gesundheitswesen als zentrale und verbindende Achse der solidarischen Zusammenarbeit der Allianz hervorgehoben wurde. Es wurde betont, dass es wichtig ist, durch eine ernannte Kommission ein kurz-, mittel- und langfristiges Entwicklungsprogramm in Gang zu bringen, um eine Verbindung auf einem höheren Niveau der Solidarität zu erreichen.
In dem Plan wird als erster Punkt das Gesundheitswesen genannt, das in drei Grundphasen aufgeteilt ist und sich konzentriert auf:
a) Notfälle, um Verletzungen und Krankheiten, die als direkte Folge des Erdbebens auftreten, zu behandeln;
b) Epidemiologie, um eine Grundversorgung bei auf Grund der ungesunden Umstände auftretenden Seuchen zu leisten;
c) Rehabilitation.
February 05 2010
Ignacio Ramonet: Von Haiti lernen
Weshalb das Erdbeben in Haiti so viel Leid verursacht, ein vergleichbares Beben in Japan aber ohne große Folgen bliebAuch wenn sie noch so "natürlich" erscheinen mag, so hat keine Katastrophe natürliche Ursachen. Ein Beben von identischer Stärke fordert in einem verarmten Land mehr Opfer als in einem reichen und industrialisierten Staat. Ein Beispiel: Das Erdbeben von Haiti hat mit einer Stärke von gut sieben Punkten auf der Richterskala mehr als einhunderttausend Menschenleben gekostet, während eine Ähnliche Katastrophe im japanischen Honshu bei einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala vor sechs Monaten gerade einen Toten und einen Verletzten zur Folge hatte.
February 02 2010
Spenden für kubanische Ärzte in Haiti
Organisationen der Solidaritätsbewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine Kampagne zur Unterstützung der kubanischen Ärzte in Haiti gestartet. Mit den Spendengeldern soll die medizinische Hilfsbrigade Henry Reeve unterstützt werden. Zugleich soll durch die Aktion die humanitäre Hilfe des sozialistischen Kubas Anerkennung finden. Havanna hatte bereits 1998 Ärzte nach Haiti entsandt.January 30 2010
USA stellen Hilfsflüge ein - wegen Geldmangel!
Die US-Besatzungstruppen in Haiti lassen ihre humanitäre Maske fallen. Die US-Luftwaffe hat seit Mittwoch den Transport schwerverletzter Haitianer eingestellt, um nicht für die Behandlungskosten der Opfer des verheerenden Erdbebens vom 12. Januar aufkommen zu müssen. Gegenüber haitianischen Medien bestätigten US-Armeesprecher heute, man könne keine weiteren Opfer transportieren, weil die Finanzierung nicht geklärt sei.January 25 2010
Nach dem Beben: Neue Hauptstadt für Haiti
Der Politiker Daniel Henrys will, dass Port-au-Prince an einem anderen Ort wieder aufgebaut wird. Die bisherige Lage sei zu gefährdet, die Siedlungen der Armen auf Morastboden errichtet.Beispiel Norwegen: Helft Kuba helfen!
Die Botschaft des Königreichs Norwegen in Cuba und das cubanische Ministerium für Außenhandel und Auslandsinvestition (MINCEX) haben am Abend des 22. Januar einen Vertrag unterzeichnet, in dem das europäische Land 5 Millionen norwegische Kronen (ca. 885.000 Dollar) als Soforthilfe für Haiti zur Verfügung stellt. Damit soll die wichtige Arbeit unterstützt werden, die cubanische Ärzte in diesem Land leisten. Der Fonds ist bestimmt für den Erwerb von Medikamenten und medizinischem Material und für deren Verschickung an die Medizinische Brigade Cubas in Haiti, die aus mehr als 400 Ärzten und anderem Fachpersonal aus dem Gesundheitsbereich besteht. Zusammen mit den 247 jungen Haitianern, die mit den Cubanern zusammenarbeiten, besteht die Brigade aus 663 Mitarbeitern.January 24 2010
Wir schickten Ärzte und nicht Soldaten
Reflexionen des Genossen Fidel über HaitiJanuary 23 2010
Kuba verstärkt Hilfe für Haiti
An der Südküste des Inselstaates wurde ein weiteres Feldhospital eingerichtetVor dem Saint-Michele-Krankenhaus in Jacmel an die Südküste Haitis stehen kanadische Soldaten. Die schwer bewaffneten Militärs kontrollieren den Eingang und mehrere Durchgänge des Hospitals. Außerhalb des Gebäudes haben Mitglieder der kubanischen Ärztemission ein Feldhospital aufgebaut, um den Opfern der Erdbebenkatastrophe zu helfen.
"Der Fluch Haitis" von Mumia Abu-Jamal
Leid und Elend der Bewohner des Karibikstaates sind menschengemachtDer Karibikstaat Haiti wurde jetzt ein weiteres Mal durch eine Naturkatastrophe ins Bewußtsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Das fürchterliche Leiden der Haitianer nach den starken Erdbebenstößen weckte weltweites Mitleid und brachte Regierungen aus nah und fern dazu, sich jenen zur Seite zu stellen, die sich selbst nicht helfen können.
January 22 2010
Verrückter Chávez Medien (Teil 3253452)
Selbst der normal gut informierte Blog von Jens Berger übernimmt diese Meldung.
Was ist dran an der Behauptung? Nicht viel! Lediglich der staatliche TV-Sender ViVe hat auf seiner Webseite einen Artikel eines Autors veröffentlicht, der in seinem Text behauptet, dass die USA mit dem HAARP-Forschungsprogramm für das Erdbeben in Haiti verantwortlich ist. Eine irre Verschwörungstheorie. Keine Frage. Aber Hugo Chávez hat diesen Nonsense nie behauptet. Der Artikel war kurz nach der Veröffentlichung auch nicht mehr auf der Webseite von ViVe abrufbar. Anscheinend hat ein denkender Redakteur den Fehler korrigiert.
Hugo Chávez hat damit nichts zu tun. Es ist naiv zu glauben, dass der venezolanische Präsident alle Beiträge in Medien, die dem Regierungslager zugerechnet werden, selbst verfasst oder erst nach einer persönlichen Genehmigung die Beiträge freigibt.
via rebelion.org
January 21 2010
PI missbraucht Haiti-Tragödie für islamophobe Hetze
Für die penetranten Islamallergiker (PI) gibt es offensichtlich keinerlei Schamgrenzen. Das ist zwar nicht gerade eine neue Erkenntnis, aber wer selbst das in jeder Hinsicht katastrophale Erdbeben in Haiti, das nach offiziellen Angaben bisher mindestens 70000 Todesopfer gefordert hat (befürchtet werden insgesamt bis zu 200000 Tote), zur Befriedigung seiner islamophoben Hassgefühle missbraucht – wie Stefan Herres Aushilfsblogger humanitas [sic!] das hier tut – der ist menschlicher Abschaum der allerübelsten Sorte. Da kann es keine zwei Meinungen geben.January 20 2010
Haiti vor neuer US-Besatzung?
USA stocken ihre Truppen von 60 auf rund 10.000 Mann auf. Wachsende Kritik von Hilfsorganisationen und aus Lateinamerika. Gibt es eine verdeckte Agenda?Haiti kommt nicht zu Ruhe. Gut eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben hat am Mittwochmorgen (Ortszeit) ein Nachbeben den Karibikstaat erschüttert. Ob es dabei zu weiteren Opfern kam, war zunächst nicht klar. In dem Land herrschen weiter chaotische Bedingungen, obgleich international massive Hilfsmaßnahmen angelaufen sind. Die andauernden Probleme schüren nun auch die Kritik an den USA. Die gewaltige Militärpräsenz behindere die humanitären Hilfsmaßnahmen, heißt es vor Ort. Die französische Regierung und nichtstaatliche Hilfsorganisationen haben offiziell Protest eingelegt. Lateinamerikanische Staaten beklagen gar eine militärische Invasion im Schatten der Naturkatastrophe. In der Tat werden die Anzeichen für eine verdeckte politische Agenda immer deutlicher.
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