Mit einem Kommentar ihres Journalisten Alberto Núñez
Betancourt hat das kubanische Zentralorgan Granma am Montag auf die
internationale Medienkampagne gegen die Insel reagiert und gewarnt,
daß der »Söldner« Guillermo Fariñas,
der seit zwei Wochen die Nahrungsaufnahme verweigert, die
Konsequenzen für sein Handeln tragen müsse. »Es
gibt ethische Prinzipien, die den Arzt zwingen, die Entscheidung
einer Person zu respektieren, die beschlossen hat, einen
Hungerstreik zu beginnen. (...) Die Medizin darf nur handeln, wenn
der Patient einen Schock erlitten hat. In dieser Phase ist es meist
zu spät, denn der Mensch ist an die Grenze seiner
Lebensfähigkeit, an den Point-of-no-Return, gekommen«,
warnte der Autor.