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February 26 2010
Der weltweite Kampf gegen Drogen macht die Welt nicht besser
<!--googleon: index--> Nach Ansicht der Soziologen Fernanda Mena und Dick Hobbs von der London School of Economics fördert er sogar Menschenrechtsverletzungen, verstärkt die Gewalt und schränkt die Demokratie ein. Anstatt die Welt sicherer zu machen, wird sie durch die Versuche, den Anbau von illegalen Drogen und deren Handel zu unterbinden, gefährlicher. Die internationalen Abkommen zur Drogenbekämpfung, die die Vereinten Nationen realisiert haben, würden so direkt zur Verletzung der Charta der Menschenrechte führen, nach der das Töten, Foltern oder Vertreiben verboten ist.January 07 2010
Kriege verschaffen den Großhändlern des Todes einen wahren Geldregen
Obwohl von den fast 7 Milliarden Menschen auf der Erde nur ein paar mehr als 300 Millionen US-Amerikaner sind, entfallen auf die USA mehr als 40 Prozent aller offiziell bestätigten Militärausgaben der Welt; bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 4 Prozent ist das ein Missverhältnis von 10 zu 1.Zusätzlich zu seinen 1.445.000 aktiven Soldaten kann das Pentagon auf 1,2 Millionen Nationalgardisten und andere Reservisten zurückgreifen. Etwa 30 Prozent der Soldaten, die in Afghanistan und im Irak eingesetzt werden, sind einberufene Reservisten. Die Nationalgarde der Army hat seit Beginn des Afghanistan-Krieges mehr als 400.000 Soldaten reaktiviert; im März 2009 waren etwa 125.000 Nationalgardisten und andere Reservisten im aktiven Dienst eingesetzt.
Das Verteidigungsministerium beschäftigt in den USA und weltweit über 800.000 Zivilangestellte. Das Pentagon kann also ständig auf mehr als 3,5 Millionen Menschen zurückgreifen, wobei das Personal der Kontraktfirmen, die militärische Hilfsdienste leisten, noch nicht einmal mitgezählt ist.
Obwohl bereits mehr als eine Billion US-Dollar für die Kriege in Afghanistan und im Irak verschwendet und mehr als zwei Millionen US-Staatsbürger in diesen beiden Ländern eingesetzt wurden, haben das militärische Establishment der USA und sein Friedenspräsident bereits Vorbereitungen für weitere Kriege getroffen. Die Rüstungsfirmen Boeing, Raytheon und General Electric werden nicht mehr lange warten müssen.
January 06 2010
January 04 2010
Stimmungsmache für Krieg im Jemen
Haben sich im „Kalten Krieg“ die „Kremologen“ in freier Assoziation aus allen möglichen Indizien etwas über die sowjetische Führung zusammengereimt, so sind heute im sogenannten „Krieg gegen den Terror“ die „al-Qaedaologen“ am Zug. Al-Qaeda ist zwar mehr Ideologie als eine internationale Organisation, und als solche allenfalls ein loses Netzwerk, dennoch gibt es „Experten“ und Journalisten die Strukturen und Kommandohierarchien beschreiben können, als hätten sie von Bin Laden das Organigramm bekommen. So weiß offenbar auch Ihr Autor, Herr Spang, genau, wie groß der Al-Qaeda-Ableger im Jemen ist, und wie seine Anführer heißen.Wie leicht zu erkennen ist, stützen sich alle nur auf Informationen westlicher Geheimdienste und diverser geheimdienstnaher Institute, die sich aus den unzähligen Internetseiten islamischer Gruppierungen, die raussuchen, die zu ihrem Feindbild passen, ohne dass man deren tatsächliche Relevanz einschätzen kann. Evident ist dabei nur, dass sie auf treffliche Weise die neue Kriegsfront der USA im Jemen rechtfertigen und nebenbei auch noch Guantanamo.
December 23 2009
Wiederaufbau in Gaza nach dem Krieg kommt nicht voran
Menschenrechtsorganisationen verurteilen die israelische Blockade und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft Schwere Kritik richten 16 Menschenrechts- und Hilfsorganisationen in dem gemeinsamen Bericht Failing Gaza gegen Israel, aber auch gegen die internationale Gemeinschaft. Die internationale Gemeinschaft habe es versäumt, so Amnesty International, CAFOD, Christian Aid, Medical Aid for Palestinians, medico international und Oxfam International, nach Ende des Gaza-Kriegs auch die israelische Blockade zu beenden, obgleich große Teile von Gaza noch in Ruinen lägen. Die Folgen der Blockade würden vor allem die normalen Menschen im Gazastreifen tragen müssen.
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