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September 28 2010

uebel

Chávez Albarca gesteht Terror gegen Kuba und Venezuela

Das kubanische Fernsehen hat am Mittwoch Aussagen des Salvadorianers Francisco Chávez Albarca ausgestrahlt, in denen er die Verantwortung für eine Serie von Bombenanschlägen in mehreren Hotels der Hauptstadt Havanna übernimmt. Chávez Albarca war im Juli in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und nach Havanna ausgeliefert worden, wo ihm nun ein Terrorismus-Verfahren bevorsteht.
Tags: Kuba Venezuela

August 31 2010

uebel

In den 70ern beginnen die 90er!

So ist es zumindest bei orf.at. In einem Artikel über Homosexualität in Kuba wird behauptet:

Erst in den 1990er Jahren schaffte Kuba die Strafen für Homosexualität ab.

In Kuba wurde Homosexualität jedoch "schon" 1979 legalisiert. Zum Vergleich: In Österreich wurde Homosexualität 1971 legalisiert.
Tags: Kuba Medien

August 10 2010

uebel

Interview mit venezolanischen Journalisten: Fidel schliesst Angriff Kolumbiens aus

Zeitgleich haben in der vergangenen Nacht (MESZ) das kubanische Fernsehen Cubavisión, das venezolanische VTV, der lateinamerikanischer Fernsehsender TeleSur sowie die Rundfunkstationen Radio Rebelde und Radio Habana Cuba ein gut 90minütiges Interview ausgestrahlt, das der frühere kubanische Präsident Fidel Castro vier Journalisten aus Venezuela gewährte. Andrés Izarra, Präsident von TeleSur, Mario Silva, Moderator der VTV-Sendung »La Hojilla«, Walter Martínez von der bei VTV und TeleSur ausgestrahlten Analysesendung »Dossier« sowie Vanessa Davies, Chefin der Tageszeitung »Correo del Orinoco« befragten Fidel zu dessen jüngsten Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran, zu den wichtigsten Waffen der heutigen Revolutionäre und zu seinen Ansichten über den Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela.

August 07 2010

uebel

Fidel Castro warnt vor Krieg gegen Iran

Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat in einer überraschenden Rede vor der Nationalversammlung in Havanna vor einem drohenden atomaren Konflikt gewarnt, sollten die USA den Konflikt mit Iran eskalieren. Am heutigen Samstagmorgen war der 83-jährige erstmals seit 2006 in dem Parlament aufgetreten.

August 06 2010

uebel

Lügen gegen Kuba

Der diesjährige Schirmherr des Christopher Street Day (CSD) in Hamburg, Corny Littmann, hat sich eine prominente Begleiterin für den am heutigen Samstag stattfindenden Umzug für die Rechte der Schwulen und Lesben eingeladen. Gast des früheren Präsidenten des Fußball-Bundesligisten FC St. Pauli und Chefs des Schmidt-Theaters an der Reeperbahn, ist die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (CENESEX) in Havanna, einer international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung.
Tags: Kuba

July 26 2010

uebel

Hunderttausend Menschen feiern kubanischen Nationalfeiertag

Mehr als 100.000 Menschen haben heute in Villa Clara den 57. Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne durch die kubanischen Revolutionäre um Fidel Castro gefeiert. An der Kundgebung auf der Plaza de la Revolución Che Guevara nahmen unter anderem der kubanische Präsident Raúl Castro, der Erste Vizepräsident José R. Machado, Veteranen des revolutionären Kampfes und ausländische Gäste teil. Der ursprünglich als Hauptredner angekündigte venezolanische Präsident Hugo Chávez hatte die Reise nach Kuba wegen der gegenwärtigen Kolumbien-Krise kurzfristig abgesagt. Trotzdem stand die Veranstaltung im Zeichen der Freundschaft zwischen Kuba und Venezuela. Neben der rot-schwarzen Fahne der Bewegung 26. Juli wehten hinter dem Rednerpult die Nationalflaggen beider Staaten.
Tags: Kuba

July 25 2010

uebel

Kuba: Tritt Fidel Castro bei den Feierlichkeiten zum 26. Juli auf?

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro besuchte das Mausoleum von Artemisa in der Provinz Pinar del Río. Bei diesem Besuch trug er nicht nur das erste Mal seit seiner Erkrankung wieder seinen olivgrünen Kampfanzug, sondern es war auch der erste öffentliche Auftritt außerhalb Havannas. Fidel wirkte jedenfalls fit, wie die Fotos auf der Webseite Cubadebate zeigen.

Nun stellt sich natürlich die Frage ob Fidel Castro auch bei den Feierlichkeiten zum 26. Juli in Santa Clara dabei sein wird. Zwar wird in den offiziellen Medien nichts über einen Auftritt Fidels berichtet, aber manche Indizien sprechen dafür. So kündigte der venezolanische Präsident Hugo Chávez an, auf Einladung Raul Castros bei den Feierlichkeiten zu sprechen. Ebenso zeigt sein Besuch in Pinar del Río, dass Fidel mobil ist und nicht nur in Havanna auftauchen kann.

Aber warum macht Fidel das? Dies könnte mehrere Gründe haben:
  1. Die kubanische Führung will die eigene Bevölkerung von finanziellen Problemen ablenken und zeigen, dass Fidel sich wieder um alles kümmert.
  2. Durch Fidels überraschende Auftritte wird in der internationalen Kuba-Berichterstattung hauptsächlich über Fidel Castro berichtet und den kürzlich ausgereisten Regierungsgegnern kein Gehör geschenkt.
  3. Fidel ist wieder gesund und will wieder mitmischen!
Möglichkeit Nummer 1 hört sich zu einfach an. Das Auftreten Fidels erfreut sicher viele Kubaner, aber es bringt nicht die Bevölkerung dazu, Probleme zu vergessen.
Ich glaube es ist eine Mischung aus Punkt 2 und 3. Fidel ist ein schlauer Fuchs und weiß, dass es vorteilhaft ist wenn die Regierungsgegner nach ihrer Ankunft in Spanien keine Plattform in den internationalen Medien haben. Und wenn die Ausgereisten in zwei, drei Wochen (wenn Fidel nicht mehr so präsent in den Medien ist) eine Pressekonferenz geben, werden nur noch die altbekannten antikubanischen Hetzblätter, wie Miami Herald darüber schreiben. Deren Leser sind ohnehin antikubanisch eingestellt.
Und zu Punkt 3: Man weiß nichts Konkretes über Fidels Krankheit. Bei der "Bekanntmachung des Comandante en Jefe an das Volk Kubas" bei welcher er die Krankheit und den Rücktritt 2006 bekanntgab schrieb er:
Dies (eine Reise nach Argentinien, Anm.) führte zu einer akuten Darmkrise mit anhaltenden Blutungen, die mich zwang, mich einem komplizierten chirurgischen Eingriff zu unterziehen. Alle Details dieses Krankheitsfall sind auf den Röntgenaufnahmen, Endoskopieaufzeichnungen und auf Filmmaterial festgehalten. Die Operation zwingt mich, mehrere Wochen lang meinen Verantwortlichkeiten und Ämtern fernzubleiben und zu ruhen.
Viel mehr wurde zu der Krankheit nicht gesagt. Es gab einige Aufnahmen von ihm und einige unglaubwürdige Berichte der US-amerikanischen Geheimdienste, die ebenfalls nur raten konnten.

Lediglich die kubanische Führung und wenige internationale Persönlichkeiten wußten über den Gesundheitszustand des Revolutionsführer Bescheid. Nur selten machte Fidel Andeutungen zu seinem Zustand in seinen Zeitungskommentaren.

So schrieb er im Januar 2008:
Er hat sich spontan entschlossen, als Präsident von Brasilien Kuba das zweite Mal einen Besuch abzustatten, obwohl aufgrund meines Gesundheitszustands eine Zusammenkunft mit mir nicht sicher war.
...
Als er sagte, dass er über meinen guten Gesundheitszustand sehr beeindruckt sei, habe ich ihm geantwortet, dass ich mich dem Denken und Schreiben widme. Ich habe niemals in meinem Leben so viel nachgedacht. Ich erzählte ihm, dass ich im Anschluss an meinen Besuch in Córdoba, in Argentinien, wo ich an einem Treffen mit zahlreichen Führungspersönlichkeiten teilgenommen hatte, unter denen er sich befand, zurückkehrte und anschließend an zwei Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages des 26. Juli teilgenommen habe. Ich war dabei, das Buch von Ramonet nachzusehen. Ich hatte ihm alle seine Fragen beantwortet. Ich hatte mir die Angelegenheit nicht allzu sehr zu Herzen genommen. Ich dachte, dass es etwas wäre, dass schnell erledigt wäre, wie die Interviews von Frei Betto und Tomás Borge. Anschließend ließ ich mich von dem Buch des französischen Schriftstellers unterjochen, dass schon kurz davor stand, ohne meine Revision veröffentlicht zu werden, wobei ein Teil der Antworten auf die Schnelle gegeben worden waren. In jenen Tagen habe ich fast überhaupt nicht geschlafen.

Als ich in der Nacht vom 26. zum 27. Juli schwer erkrankte, dachte ich, dass es das Ende sei. Während die Ärzte um mein Leben kämpften, las der Leiter des Staatsrat-Büros auf meine Forderung den Text und ich diktierte die entsprechenden Veränderungen.
Am 13. Februar schrieb Fidel:
Es war im Jahr 2006. Ich war zwar schwer krank, aber mir voll den Geschehnissen bewusst. Der 14. Gipfel der blockfreien Staaten, auf dem Kuba zum Vorsitzenden der Bewegung gewählt wurde, ging in jenen Tagen Mitte September zu Ende. Ich konnte mich kaum aufrichten und an einen Tisch setzen. In diesem Zustand empfing ich wichtige Staats- bzw. Regierungschefs.
Am 1. März 2010:
Im Oktober 2004 hatte ich einen schweren Unfall, der meine Aktivitäten monatelang ernsthaft eingeschränkt hat und dann wurde ich Ende Juli 2006 schwer krank. Dementsprechend habe ich nicht gezögert, meine Funktionen an der Spitze der Partei und des Staates in der Bekanntmachung vom 31. Juli dieses Jahres provisorisch zu delegieren, wobei ich sie bald definitiv aufgegeben habe, als ich begriffen habe, dass ich nicht imstande sein würde, sie wieder zu übernehmen.

Sobald mein Gesundheitszustand es mir erlaubt hat, zu studieren und Überlegungen anzustellen, habe ich meine Zeit damit verbracht, und außerdem Materialien unserer Revolution überarbeitet und gelegentlich einige Reflexionen veröffentlicht.
Die aufschlussreichsten Erkenntnisse erfuhr man durch Aussagen des spanischen Chirurgen José Luis García Sabrido, der den kubanischen Ärzten bei der Behandlung des Revolutionsführers half. Dieser sagte, dass Castro nicht an Krebs leide (wie der US-amerikanische Geheimdienst vermutete). Ebenso gab der Arzt bekannt, dass Fidels Zustand stabil ist.
Laut der spanischen Zeitung "El Pais" litt Fidel Castro an einer Divertikulitis. Die Krankheit würde auch zu die Symptome passen, die Fidel in seiner ersten Mitteilung beschrieb.
Die Medien berichteten weiter, dass sich Fidel Castro selbst für eine riskante Form der Behandlung entschied. Anscheinend gegen den Wunsch seiner Ärzte. Wenn die Operation komplikationslos verlaufen wäre, wäre er in wenigen Wochen wieder fit gewesen. So wie er es in seiner Botschaft ankündigte:
Die Operation zwingt mich, mehrere Wochen lang meinen Verantwortlichkeiten und Ämtern fernzubleiben und zu ruhen.
Die riskante Entscheidung eine konservative Behandlung zu verweigern würde auch Fidels Charakter entsprechen.
Die Behandlung schlug aber fehl und er musste sich mehreren Operationen unterziehen und konnte lang keine feste Nahrung zu sich nehmen.
So erhielt Fidel Castro in einer zweiten Operation einen künstlichen Darmausgang.
Er veröffentlichte regelmäßig Kolumnen. Ende 2008 bis Anfang 2009 wurde es wieder ruhig um Fidel Castro und es wurde vermutet, dass er gestorben sei. Ende Januar im Jahr 2009 schrieb er dazu:
Wie ich es mir für dieses Jahr vorgenommen hatte, habe ich die Reflexionen mit der Absicht reduziert, mich weder einzumischen, noch die Genossen der Partei- und Staatsführung bei ihren ständigen Entscheidungen zu stören, die sie aufgrund der objektiven, aus der Weltwirtschaftskrise abgeleiteten Schwierigkeiten treffen müssen. Es geht mir gut, aber ich bestehe darauf, dass sich keiner von ihnen wegen meiner eventuellen Reflexionen, meines erschwerten gesundheitlichen Zustands oder meines Todes kompromittiert fühlen soll.
Meine Vermutung: In diesem Zeitraum ließ sich der Revolutionsführer erneut operieren und der künstliche Darmausgang wurde rückoperiert. Oder Fidel hat nach dem ersten Schock gelernt damit zu leben. Im Februar 2009 war er - laut Chávez - erstmals wieder in Havanna unterwegs. Im Juli zeigte er sich überraschenderweise mehrmals in der Öffentlichkeit und er gab auch ein Interview.

Ob Fidel Castro nun bei den Feierlichkeiten am 26. Juli dabei ist, ist fraglich, aber es besteht eine gewisse Chance.
uebel

Fidel erinnert an Sturm auf Moncada

Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro hat am Sonnabend vormittag das Mausoleum von Artemisa in der Provinz Pinar del Río besucht, dass den beim Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 gewidmet ist. Fidel wurde dabei von den Revolutionsveteranen Ramiro Valdés Menéndez und Guillermo García Frías sowie den aus Artemisa stammenden Teilnehmern am Sturm auf die Moncada Ramón Pez Ferro und Gelasio Fernández begleitet. Im Gespräch mit seinen Kampfgefährten erinnerte Fidel an die Vorbereitungen auf den damaligen Angriff, die heute als Beginn des bewaffneten Kampfs gegen die Batista-Diktatur gelten. »Ich würde heute alles genauso wieder tun«, zeigte sich Fidel auch nach mehr als einem halben Jahrhundert überzeugt davon, dass der  Angriff damals hätte erfolgreich sein können, wenn nicht ein zufälliges Ereignis den Überraschungsmoment zunichte gemacht hätte. Der Comandante legte ein Blumengebinde für die damals Getöteten an deren Grabstätte.
Tags: Kuba

July 18 2010

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Fidel ist wieder da

Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro beschränkt sich nicht mehr auf seine regelmäßigen Kolumnen, die Reflexionen des Companero Fidel, sondern tritt auch wieder öffentlich auf. In der vergangenen Woche erschien der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution gleich mehrfach als Referent bei Veranstaltungen, zuletzt am Freitag bei einer Versammlung der kubanischen Botschafter im Außenministerium in Havanna. Das Gespräch Fidels mit den Diplomaten der Insel wurde in voller Länge in der Fernsehsendung Mesa Redonda ausgestrahlt. Dort wiederholte der sichtlich erholte Castro seine Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg, die er auch in seinen jüngsten Kolumnen mehrfach hervorgehoben hatte. Die Menschheit sei in Gefahr, wenn der Imperialismus es tatsächlich wagen sollte, Nordkorea oder den Iran anzugreifen.

July 16 2010

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Spionage für Kuba: US-Ehepaar verurteilt

30 Jahre lang spionierten ein pensionierter US-Diplomat und seine Frau für den karibischen Inselstaat. Das Motiv: ihre "Liebe zu Kuba".
Tags: Kuba USA

July 07 2010

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Fernando Rojas: "Kuba wird durch eine Lupe betrachtet"

Kubas Vizekulturminister über die EU-Kritik zur Lage der Menschenrechte, den Spielraum kritischer Blogger und das Zwischenresultat Obamas

Fernando Rojas, Vizekulturminister Kubas, über die EU-Kritik zur Lage der Menschenrechte, den Spielraum kritischer Blogger und das Zwischenresultat Obamas.
Tags: Kuba
uebel

Propagandaopfer des Tages: Schweizer Tagesanzeiger

Schweizer Zeitung läßt kubanischen Regierungsgegner vorsorglich schon einmal sterben

Als in Kuba Ende Februar der Strafgefangene Orlando Zapata an den Folgen eines mehrwöchigen Hungerstreiks starb, sprach der kubanische Journalist Enrique Ubieta von einem „ekelhaften Schauspiel“. Wer, so fragte Ubieta, habe Zapata zu seiner selbstmörderischen Haltung ermutigt? Wem hat sein Tod genutzt?
Tags: Kuba Medien

June 30 2010

uebel

Carter verlangt Ende des Kuba-Embargos

Sanktionen der USA seien »kontraproduktiv«

Altpräsident Jimmy Carter hat in einem Interview wieder einmal Front gegen das USA-Embargo gegen Kuba gemacht. Am Wochenende forderte er Barack Obama auf, die Handels- genauso wie die Reisebeschränkungen aufzuheben. Sie wären ohnehin nur »kontraproduktiv«.

June 25 2010

uebel

»Konkurrenz zwischen Raúl und Fidel ist eine Erfindung«

Kubas Kommunisten wollen den Sozialismus verändern, um ihn zu stärken, nicht, um ihn zu zerstören. Ein Gespräch mit Joaquín Suárez
Tags: Kuba

June 23 2010

uebel

Kuba - Sturmsichere Wohnhäuser – Besserer Schutz soll Hurrikan-Katastrophen verhindern

Die Menschen auf der kubanischen Isla de la Juventud sind sturmerprobt. Dennoch konnten sie der zerstörerischen Kraft von ‘Hurrikan ‘Gustav’, der vor zwei Jahren 18.000 Immobilien in Schutt und Asche legte, wenig entgegensetzen. Dieses Schicksal dürfte den Bewohnern eines neuen Wohnblocks künftig erspart bleiben.

Tags: Kuba

June 20 2010

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Kuba und Venezuela: Gemeinsam gegen die Ölpest

Angesichts des fortgesetzten Austritts von Erdöl im Golf von Mexiko wächst auch für das südlich des Unglücksortes gelegene Kuba die Gefahr einer Ölpest. Seit der Explosion einer Ölplattform des britischen Konzerns BP am 22. April fließen täglich nach wie vor mehr als 800.000 Liter des Rohöls aus der Bohrstelle. Das Öl ist inzwischen bedrohlich nahe an die Nordküste der karibischen Insel herangekommen. Erste Ölteppiche wurden nur 160 Kilometer entfernt in nordwestlicher Richtung ausgemacht. Nun haben die kubanischen Behörden zu verstärkter Wachsamkeit und präventiven Maßnahmen aufgerufen.

June 17 2010

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EU: Entscheidung zu Beziehungen mit Kuba vertagt

Die EU hat ihre Entscheidung über eine Normalisierung der Beziehungen zu Kuba vertagt. Darüber sollten die Außenminister der Mitgliedsstaaten voraussichtlich nach der Sommerpause erneut beraten, hieß es am Montag aus Diplomatenkreisen in Luxemburg. Demnach sprach sich die spanische EU-Präsidentschaft für engere Beziehungen zu dem Karibikstaat ausgesprochen. Die meisten anderen EU-Staaten hätten dies jedoch anders gesehen.
Tags: Kuba

June 13 2010

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Kuba ist nicht allein

Politischer Essay des argentinischen Schriftstellers, Essayisten und Politikers Miguel Bonasso

Die Reaktion musste erfolgen und das tat sie auch. Ende 2008 kam Kuba in den Genuss einer Reihe von politischen und diplomatischen Erfolgen, die eine Durchbrechung der Isolation in Aussicht stellten, die Washington der Insel schon seit Beginn der Revolution aufzuerlegen bestrebt war. Für die Ideologen der Blockade musste diesen Fortschritten durch eine Medienkampagne in großem Maßstab begegnet werden, die durch einen Umstand, der von den kubanischen Behörden bedauert wird, geprägt wurde. Dieser Umstand ist der Hungertod des Häftlings Orlando Zapata Tamayo, der von den großen Nachrichtenkonzernen zu einem "Dissidenten" und politischen Märtyrer stilisiert worden ist.
Tags: Kuba

June 03 2010

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Sänger Silvio Rodríguez fordert in New York die Freilassung der »Cuban Five«

Der bekannte kubanische Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez hat einen umjubelten Auftritt in New York genutzt, um die Freilassung der fünf Kubaner zu fordern, die seit mehr als einem Jahrzehnt in US-Gefängnissen inhaftiert sind, weil sie antikubanische Terrororganisationen in Miami unterwandert hatten. Die fünf Männer, »die wir Helden nennen und die längst frei sein sollten«, verbüßten »vollkommen absurde« Strafen, so Rodríguez.
Tags: Kuba

May 25 2010

uebel

Von Kuba lernen?

Vor kurzem erschien eine bemerkenswerte Analyse des kubanischen Gesundheitssystems in der US-amerikanischen Zeitschrift Science. Paul Drain und Michele Barry gingen der Frage nach, wie trotz des Handelsembargos, das in diesem Jahr 50 wird und seit 1992 auch Medikamente betrifft, die Lebenserwartung der KubanerInnen sich stetig verbessern und inzwischen die der US-Bevölkerung einholen konnte. Wobei die Gesundheitsausgaben in Kuba nur einen kleinen Bruchteil derer im nördlichen Nachbarland ausmachen.
Tags: Kuba USA
Reposted bykellerabteil kellerabteil
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