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September 03 2010

uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

ARGENTINIEN
In der Auseinandersetzung zwischen großen Teilen der argentinischen Presse und der Regierung hat Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eine neue Runde eingeläutet. Sie beschuldigt die beiden Verlagshäuser Clarín und La Nación, beim Kauf der einzigen Fabrik für Zeitungspapier des Landes mit der Militärdiktatur paktiert zu haben.

BRASILIEN
Gut einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Brasilien liegt die Kandidatin des populären Präsidenten Lula da Silva in den Umfragen deutlich in Führung.

Repräsentanten eines Großteils der 233 indigenen Völker Brasiliens fordern vom zukünftigen Präsidenten des Landes, dass ihr angestammtes Land erfasst und abgegrenzt wird.

CHILE
Chiles konservative Regierung gerät unter Druck. Gegen deren Pläne, 2500 Beamte und Arbeiter im öffentlichen Dienst zu entlassen, traten letzten Donnerstag Zehntausende Menschen in den Streik.

Die subventionierte Holzindustrie ist einer der stärksten Pfeiler der chilenischen Wirtschaft und beschert dem südamerikanischen Land hohe Exporteinnahmen. Gleichzeitig jedoch generiert sie in den Kommunen des waldreichen Südens, in denen sie die Haupteinnahmequelle darstellt, Armut und Not.

Die Direktorin des Instituts für Menschenrechte des chilenischen Innenministeriums, Lorena Fries, hat auf die kritische Situation von 32 Mapuche hingewiesen, die sich seit 50 Tagen im Hungerstreik befinden.

COSTA RICA
Das Verfassungsgericht in Costa Rica hat eine Gerichtsentscheidung vom Februar dieses Jahres rückgängig gemacht, in deren Folge der Vorstand der Hafenarbeitergewerkschaft SINTRAJAP abgesetzt wurde

HONDURAS
Die oppositionelle Demokratiebewegung »Nationale Front des Volkswiderstands Honduras« (FNRP) hat in Honduras über eine Million Unterschriften für eine neue Verfassung gesammelt.

KOLUMBIEN
Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen verscharrt liegen – bis sie Anfang dieser Woche selbst zum Opfer eines politischen Mordes wurde.

Weil der kolumbianische Geheimdienst "DAS" nach Meinung des neuen Direktors Felipe Muñoz nicht "reformierbar" sei, soll er nun aufgelöst und anschließend neu gegründet werden. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Skandale, zum Beispiel um die Überwachung linker Oppositionspolitiker.

KUBA
Die Regierung in Kuba hat überraschende Wirtschaftsreformen angekündigt. Zum einen können ausländische Investoren nun staatlichen Grund und Boden für 99 Jahre pachten. Zum anderen dürfen die Kubaner eigenes Obst und Gemüse anbauen und verkaufen.

In einem Interview mit der Chefredakteurin der linksliberalen mexikanischen Tageszeitung La Jornada, Carmen Lira, hat der ehemalige kubanische Staats- und Regierungschef Fidel Castro neben zahlreichen anderen Themen auch zur früheren Verfolgung Homosexueller in Kuba Stellung bezogen.

VENEZUELA
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach er an Krebs erkrankt sei.

Gustavo Rojas von der Rechtspartei Primero Justicia verlost eine Brustvergrößerung um seinen Wahlkampf zu finanzieren.

Einem Bericht der UNESCO zufolge hat Venezuela gute Chancen, die Ziele des Programms "Bildung für alle" (Education for all, EFA) zu erreichen. Demnach hat sich das Land im Ranking von Platz 69 auf Platz 59 verbessert und verfügt aktuell über einen EFA-Entwicklungsindex (EDI) von 0,956 (Höchstwert: eins).

Nach seinem sechsten Hungerstreik seit dem Jahr 2005 ist der venezolanische Gutsbesitzer Franklin Brito am Montagabend in der Hauptstadt Caracas im Militärkrankenhaus "Dr. Carlos Arvelo" an den Folgen der Nahrungsverweigerung gestorben.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 28 2010

uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Mitgliedsstaaten der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) wollen ihre Anstrengungen verstärken, ein einheitliches Gesundheitssystem zu schaffen. Das wurde auf dem inzwischen dritten Fachtreffen zum Thema am Wochenende in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito beschlossen.

BOLIVIEN
Korruptionsbekämpfung wird in Bolivien verstärkt. Bürgermeister unter Korruptionsverdacht müssen Posten räumen.

Hunderte von Menschenrechtsaktivisten sind am vergangenen Wochenende auf die Straßen von La Paz gegangen. Sie fordern die uneingeschränkte Öffnung der geheimen Militärarchive der Diktaturen, die Bolivien zwischen 1964 und 1982 regierten.

BRASILIEN
Umfragen zweiter Meinungsforschungsinstitute zufolge wird die Kandidatin der brasilianischen Arbeiterpartei (PT), Dilma Rousseff, die Präsidentschaftswahlen am kommenden 3. Oktober gewinnen.

CHILE
Noch immer gelten die "Antiterrorgesetze" aus der Zeit der Pinochet-Diktatur, zu 90 Prozent werden sie gegen die Indigenas der Volksgruppe der Mapuche angewendet.

ECUADOR
Am Montag vergangener Woche reichten Vertreter der Opposition in Ecuador einen Antrag zur Durchführung eines Referendums ein, mit dem Präsident Rafael Correa zur Hälfte seiner Amtszeit vorzeitig abgelöst werden soll. Der amtierende Präsident kann auf Zustimmungsraten von mehr als 70 Prozent verweisen.

HONDURAS
Nach Angaben des Komitees der Familien von Verhafteten und Verschwundenen in Honduras wurde in dem mittelamerikanischen Land ein Massengrab entdeckt. Das Grab soll etwa 100 Leichen von Personen enthalten, die in den letzten drei Monaten verschwunden sind.

KOLUMBIEN
Pablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren.

Unterdessen hat die FARC, die größte kolumbianische Guerillagruppe, mal wieder ihren Willen zu politischen Gesprächen bekundet. Dies teilten sie in einem offenen Brief an die Staatschefs der Union Südamerikanischer Staaten mit.

Paramilitärs verbreiten anscheinend "Todeslisten" über Facebook. Insgesamt sollen mehr als 90 Personen betroffen sein. Drei Jugendliche wurden bereits getötet.

In Kolumbien sind anfang der Woche innerhalb von 24 Stunden zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden.

KUBA
Kubas Zigarettenkonsumenten müssen künftig auf die staatliche Förderung ihrer Rauchwaren verzichten. Bisher standen allen Kubanern über 55 Jahren von staatlicher Seite monatlich vier Packungen Zigaretten für 25 Prozent des Normalpreises zu.

MEXIKO
Die Biometrie-Firma Global Rainmakers Inc. (GRI) hat am Mittwoch angekündigt, dass sie mit Iris-Scan-Technologie die ‘sicherste Stadt der Welt’ in Mexiko schaffen wollen.

Die Weltkonferenz der Jugend nahm am Montag in der mexikanischen Stadt Leon de los Aldama ihre Arbeit auf. Das Weltforum findet unter dem Motto „Dialog und Verständnis zwischen den Generationen“ im Jugendjahr der UNO statt.

PARAGUAY
Paraguay: Abgeordnete sägen am Stuhl des Militärchefs. Gemeint ist Präsident Lugo

PERU
Der Radiosender La Voz de Bagua erhält mit sofortiger Wirkung seine Lizenz zurück. Dies bestätigte der Betreiber des Senders, Flores Borja. Das Radio wurde nach einem Aufstand der hauptsächlich indigenen Bevölkerung der Region im vergangenen Jahr geschlossen.

VENEZUELA
Die Zahl der Internetnutzer ist in Venezuela in den vergangenen drei Monaten stark angestiegen. Wie die Nationale Behörde für Telekommunikation (CONATEL) am Dienstag mitteilte, lag der Zuwachs um 43 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Seit Mittwoch ist in Venezuela offiziell Wahlkampfzeit. Bis zum 23. September dürfen die politischen Parteien für ihre Kandidatinnen und Kandidaten werben. Am 26. September wird die Zusammensetzung der Nationalversammlung neu bestimmt.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 20 2010

uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
In der paraguayischen Hauptstadt ist am Sonntag das vierte Amerikanische Sozialforum zu Ende gegangen. Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer am Morgen in einer Vollversammlung der sozialen Bewegungen aus allen Teilen des amerikanischen Kontinents zusammen.

Seit Mittwoch findet in Buenos Aires das 16. Treffen des Forums von São Paulo statt. Die Gruppe solidarisierte sich mit dem Widerstand in Honduras.

Die Destabilisierung progressiver Regierungen gehört weiter zum Repertoire von Washingtons Botschaftern in Lateinamerika

BOLIVIEN
Die Blockade der südbolivianischen Stadt Potosí ist aufgehoben. Damit reagierten die streikenden Bergarbeiter und ihre Verbündeten, von denen die Stadt fast drei Wochen lang von der Außenwelt abgeschnitten wurde, auf die erfolgreichen Verhandlungen.

HONDURAS
Gewerkschaften und soziale Organisationen in Honduras erhöhen den Druck auf die De-facto-Regierung unter dem konservativen Unternehmer Porfirio Lobo.

Vorsitzende des Komitees der Familienangehörigen von Festgenommenen und Verschwundenen in Honduras (Cofadeh), Bertha Oliva, hat davor gewarnt, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen unter der De-facto-Regierung des konservativen Unternehmers Porfirio zu unterschätzen. Diese hätten in den letzten sechs Monaten im Vergleich zur siebenmonatigen Militärdiktatur unter Machthaber Roberto Micheletti deutlich zugenommen.

KOLUMBIEN
Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro scheint sich als Vermittler in dem seit Jahrzehnten anhaltenden Bürgerkrieg in Kolumbien anzubieten

Im Fall des Bombenanschlags auf den Rundfunksender Caracol Radio in Bogotá verdichten sich offenbar die Spuren, die auf eine Urheberschaft paramilitärischer Banden hindeuten.

Das Oberste Gericht verwarf ein umstrittenes Militärabkommen, in dem Kolumbien den USA die Benutzung seiner Stützpunkte zugestanden hat. Erst nach der Billigung durch den Kongress darf das Abkommen in Kraft treten.

KUBA
Die US-Regierung will nach einem Medienbericht Beschränkungen bei Reisen nach Kuba weiter lockern. So sollen Studienaufenthalte und Besuche von religiösen und kulturellen Gruppen auf Kuba leichter werden.

PERU
Der peruanische Präsident Alan García will mit der Einführung der Todesstrafe die zunehmende Gewaltkriminalität in seinem Land bekämpfen.

URUGUAY
Freigegebene US-Geheimdienstpapiere zeigen auf, dass die Nixon-Regierung in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen wollte, um einen Agenten zu retten.

VENEZUELA
In Venezuela ist am 13. August der ehemalige Vizepräsident der regierenden "Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas" (PSUV), Alberto Müller Rojas im Alter von 75 Jahren gestorben.

Das Meinungsforschungsinstitut Datanalisis, welches der Opposition nahe steht, gab in einer aktuellen Umfrage bekannt, dass die Mehrheit der Venezolaner in den Parlamentswahlen am 26. September für Kandidaten des Regierungslagers stimmen werden. Andere Institute rechnen mit einem ähnlichen Ausgang der Wahlen.

Gericht in Venezuela untersagt Zeitungen Abdruck von Gewaltfotos.

Arbeiter sollen nun die Energieversorgung organisieren. So sollen das Missmanagement der letzten Jahre beseitigt werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 14 2010

uebel

Venezuela: General a.D. Müller Rojas tot

Wie das venezolanische Onlineportal Aporrea.org berichtet starb gestern, am 13. August, der ehemalige Vizepräsident der regierenden "Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas" (PSUV), Alberto Müller Rojas im Alter von 75 Jahren.
uebel

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Mehr als 8500 Mediziner wurden bisher an der Escuela Latinoamericana de Medicina ausgebildet. Die medizinische Hochschule war 1998 auf Initiative Fidel Castros in der Nähe von Havanna gegründet worden. An der Hochschule können sich junge Menschen, vor allem aus Lateinamerika, ausbilden lassen, die sich in ihrem Heimatland eine Medizinausbildung nicht leisten können.

BOLIVIEN
Boliviens Präsident Evo Morales geht auf Rechtskräfte zu und hält seine Rede am Nationalfeiertag vor Granden der Tieflandoligarchie.

Proteste und ein Streik von Minenarbeitern sowie ihren nahestehenden Organisationen in der südbolivianischen Stadt Potosí dauern an.

ECUADOR
Die kolumbianische Regierung hat seinem ecuadorianischen Nachbarn einen Computer übergeben, den sie angeblich 2008 von der Guerilla der FARC erbeutet hatte.

HONDURAS
Die Organisation Amerikanischer Staaten fordert Demokratie für Honduras

Lehrergewerkschaften in Honduras haben am Montag ihren Streik auf das ganze Land ausgeweitet. Damit wollen sie den Druck auf die Machthaber um den rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo erhöhen, um Verhandlungen über ausstehende Zahlungen zu erreichen.

KOLUMBIEN
Amnesty International fordert die neue kolumbianische Regierung auf die Unabhängigkeit des Justizsystems zu gewährleisten.

Bei Amerika21 wird die 8jährige Regierungszeit von Alvaro Uribe beleuchtet. Auch Democracy Now! beschäftigte sich in dieser Woche mit der Amtsübergabe und sprach mit dem Historiker Greg Grandin über Kolumbien, Santos und den Ex-Präsidenten Alvaro Uribe.

Der ehemalige Präsident wurde von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Vizepräsidenten der Untersuchungskommission zum Angriff auf die Gaza-Flotilla ernannt. Aktivisten kritisieren die Entscheidung.

IPS interviewt den ehemaligen Bürgermeister Medellíns, Sergio Fajardo, über die Erstarkung der Grünen Partei.

Die kolumbianische Senatorin Piedad Cordoba informierte über Twitter, dass sie in Kuba Gespräche mit Fidel Castro über die Lage in Kolumbien führen wird.

KUBA
Die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (CENESEX) in Havanna, Mariela Castro, war zu Gast in Deutschland und nahm am Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teil. Die Tageszeitung junge Welt interviewte Mariela Castro.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro, der heute seinen 84. Geburtstag feiert, trat erstmals wieder vor dem kubanischen Parlament auf und wiederholte in seiner Rede die Warnung vor einem Atomangriff auf den Iran.

Venezolanische Journalisten hatten diesen Montag die Möglichkeit, den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro ausführlich zu interviewen. Der multinationale Nachrichtensender teleSUR strahlte das knapp anderthalbstündige Interview aus. Teil 1, 2, 3.

MEXIKO
Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit, doch Morde und Entführungen werden fast nie aufgeklärt. Für das "Ende der Straflosigkeit" und "gegen Angriffe auf Journalisten" sind in Mexiko etwa 2.000 Journalisten auf die Straße gegangen. Nun wird die Lage von der UNO und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) untersucht.

NICARAGUA
Die NGO blueEnergy will mit der Installation von Solarkollektoren und Windkraftanlagen das Überleben der Rama-Ureinwohnern ermöglichen. Schon seit sechs Jahren ist die Nichtregierungsorganisation in Nicaragua aktiv.

VENEZUELA
Nach einem Besuch Hugo Chávez' in Kolumbien erklärten der venezolanische Präsident und Kolumbiens neuer Staatschef Juan Manuel Santos, dass sie einen Neustart in den Beziehungen der beiden südamerikanischen Staaten wagen wollen.

Die Regierung Venezuelas hat den designierten neuen US-Botschafter Larry Palmer nach umstrittenen Aussagen nicht akzeptiert

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez erklärte in seiner wöchentlichen Radio- und Fernsehsendung Aló Presidente, dass die Wirtschaft Venezuelas stabil sei.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

August 06 2010

uebel

redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Staaten des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses MERCOSUR haben sich bei ihrem 39. Gipfeltreffen in der nordargentinischen Stadt San Juan auf ein gemeinsames Zollregime verständigt.

BOLIVIEN
Ein, auf unbefristete Zeit, ausgerufener Generalstreik lähmt seit acht Tagen die bolivianische Stadt Potosí, der gleichnamigen Provinz im Süden des Landes. Demonstranten blockieren die Zufahrtsstraßen nach Potosí sowie die Straßen in die Hauptstadt La Paz, nach Chile und Argentinien.

BRASILIEN
Lehmziegel könnten dabei helfen, Brasiliens chronische Wohnungsnot zu lindern. Ziegelhäuser sind nicht nur billiger. Neue Techniken, um so genannte "ökologische Ziegel" herzustellen, sind zudem umweltfreundlicher als die Herstellung der sonst üblichen Baumaterialien.

CHILE
Neben indigenen Völkern wie den Mapuche und Aymara leben in Chile seit Jahrhunderten auch Menschen afrikanischer Herkunft. Die schätzungsweise mehr als 8.000 Afro-Chilenen tauchen bisher allerdings in keiner amtlichen Statistik auf. Sie fordern daher von der Regierung, endlich als Ethnie anerkannt zu werden.

ECUADOR
Die Regierung Ecuadors will auf die Ölförderung im Yasuní-Nationalpark verzichten. Dafür soll das südamerikanische Land zumindest einen Teil der erwarteten Einnahmen aus einem Treuhandfonds der Vereinten Nationen erhalten.

HONDURAS
Führende Mitglieder der Demokratiebewegung in Honduras haben die Anerkennung der De-facto-Regierung unter dem rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo durch Chile und Mexiko kritisiert.

KOLUMBIEN
2000 Leichen im Süden Kolumbiens: Öffentliche Anhörung in La Macarena zu mutmaßlichem Massenmord der Armee

KUBA
Der kubanische Staats- und Regierungschef Raúl Castro kündigte bei einer Rede im Parlament an, dass staatliches Personal abgebaut und private Kleinbetriebe zugelassen werden sollen. Ebenso wurde bei der Parlamentssitzung beschlossen zwei neue Provinzen zu gründen.

Am morgigen Samstag kommt das Parlament in Havanna zu einer Sondersitzung zusammen. Bei der Versammlung wird über "verschiedene Themen zur internationalen Situation« beraten. Laut Medienberichten soll auch der Revolutionsführer Fidel Castro eine Rede halten.

Nach einer kurzfristigen internationalen Kampagne haben die US-Behörden die Isolationshaft gegen Gerardo Hernández, einen der international als »Cuban Five« oder »Miami 5« bekannten Kubaner, beendet und er ist aus dem berüchtigten »Loch« zurück in den normalen Haftbereich verlegt worden.

MEXIKO
In Chihuahua ist die Zahl der Frauenmorde in diesem Jahr so stark angestiegen wie noch nie zuvor

NICARAGUA
Nicaraguas Sandinisten wollen die Paralysierung der Justiz durch oppositionelle Richter beenden

PERU
Die Gefahr durch die maoistische Guerillabewegung ‘Leuchtender Pfad’ ist in Peru bisher nicht gebannt. Seit der Entwaffnung Tausender Rebellen Mitte der neunziger Jahre operieren weiterhin versprengte Gruppen in dem größten Kokain-Anbaugebiet des südamerikanischen Landes. Die Regierung von Präsident Alan García will nun mit nagelneuen Kampfhubschraubern gegen die Extremisten vorgehen.

VENEZUELA
Frauenpolitische Gruppen in Mittel- und Südamerika bereiten in diesen Wochen eine internationale Konferenz in Venezuela vor. Die "Weltkonferenz der Basisfrauen" wird vom 4. bis zum 8. März kommenden Jahren in Caracas stattfinden.

Nach Morden an Arbeitern wurden in Venezuela am Montag 15 ehemalige Polizisten des östlichen Bundeststaates Anzoátegui zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die US-Tageszeitung Washington Post mobilisiert gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

July 31 2010

uebel

Kolumbien: Uribe greift Familien von Mordopfern an

Drei Tage nach einer öffentlichen Anhörung über die humanitäre Krise im südkolumbianischen La Macarena, wo rund 2000 anonyme Leichen neben einer Militärbasis begraben liegen, besuchte der scheidende Präsident Uribe den Ort. Er sei gekommen, um den stationierten Truppen "zu gratulieren und sich für ihre Dienste zu bedanken", sagte er, um die Angehörigen der Mordopfer scharf zu attackieren. Ihre Anklage des Massenmordes sei "eine Strategie des Terrorismus", um das Militär zu diskreditieren.
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July 30 2010

uebel

redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

BOLIVIEN
Mit chinesischer Hilfe will Bolivien seinen ersten Satelliten ins All schicken

Die Vereinten Nationen erklären auf Grund einer Resolution, welche von Bolivien eingebracht wurde, Wasser zum Menschenrecht.

BRASILIEN
Nach Druck der Kirche gibt die brasilianische Regierungspartei PT die Entkriminalisierung von Abtreibungen auf

CHILE
Wegen der alarmierend gestiegenen Armut im Land hat Amnesty International Chile am 29. Juli zu einem Schweigemarsch in Viña del Mar aufgerufen. Damit will die Organisation die Bevölkerung auf die Lebenssituation der Armen im Land aufmerksam machen, die laut Amnesty oft selbst nicht für ihre Rechte eintreten könnten.

58 Mapuche befinden sich in Beugehaft auf Grundlage des chilenischen Antiterror-Gesetzes, welches aus der Zeit von der Pinochet-Diktatur stammt. 23 politische Gefangene der Mapuche sind am 12. Juli in zwei Gefängnissen im Süden Chiles in den Hungerstreik getreten.

ECUADOR
Ecuador will die Ölindustrie verstaatlichen. Private Konzerne sollen nur noch als Dienstleister geduldet werden. Davon betroffen sind der italienische Agip-Konzern, Petrobras aus Brasilien, die spanisch-argentinische Gruppe Repsol-YPF und die chinesische CNPC.

Das Welterbekomitee der UNESCO hat die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln im Pazifik von der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler gestrichen.

HONDURAS
Die Welle der Gewalt in Honduras hält weiter an. Am Nachmittag des 20. Juli wurde ein Anwalt der Widerstandsbewegung, Marco Tulio Amaya, ermordet, als er sich gemeinsam mit fünf seiner Klienten im Auto auf dem Weg in die Hauptstadt Tegucigalpa befand.

Die internationale Isolation des Putschistenregimes in Honduras soll beendet werden. Darauf haben sich die Staatschefs von El Salvador, Guatemala, Panama, Costa Rica und aus Honduras selbst beim Gipfeltreffen des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) in San Salvador geeinigt.

Die Nationale Front des Volkswiderstandes (FNRP) in Honduras hat bei Ihrem Delegiertentreffen Mitte des Monats einen nationalen Koordinationsrat gewählt.

MEXIKO
Morde an Journalisten in Mexiko nehmen weiter zu

KOLUMBIEN
Kolumbien lehnt den Friedensplan von Venezuela ab. Mark Weisbrot beleuchtet das Thema im Guardian genauer.

Die Affäre um den kolumbianischen Journalisten Hollman Morris, dem von der Regierung unterstellt wird, dass er Verbindungen mit der Guerillabewegung FARC hätte.

KUBA
Kuba setzt den Gesundheitsminister José Ramón Balaguer, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Kubas, ab. Er wurde ersetzt vom 43jährigen Dr. Morales Ojeda.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro kündigte in einem Artikel an, dass im August der erste Teil von seinen Memoiren erscheinen soll. Der kubanische Ex-Präsident erzählt, wie seine Kämpfer die Armee von Diktator Fulgencio Batista besiegten und was ihn zum Revolutionär machte.

Der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón macht die USA für die Gesundheit des politischen Gefangenen Gerardo Hernández verantwortlich.

Das Defizit in Kuba ist im ersten Halbjahr niedriger als erwartet.

PERU
Perus Regierung will sich nicht mehr dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) unterwerfen.

Rund zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Peru warten noch Zehntausende Familien von Opfern in der südlichen Andenprovinz Ayacucho auf gesetzlich zugesicherte Entschädigungen. Menschenrechtsorganisationen haben die Regierung von Präsident Alan García aufgefordert, das Geld umgehend und ohne Bedingungen auszuzahlen.

VENEZUELA
Die Polizeireform in Venezuela brachte erste Erfolge. Die bolivarische Nationalpolizei berichtete über einen großen Rückgang der Kriminalität.

Nicht nur der Golf von Mexiko ist von einer schweren Ölpest betroffen. Auch im venezolanischen Lago Maracaibo, dem größten See Südamerikas, treiben seit mehreren Monaten klebrige schwarze Ölklumpen auf Strände und Mangrovenwälder zu.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

July 26 2010

uebel

UN-Berichte: Wirtschaft Lateinamerikas boomt

Trotz umjubeltem Wirtschaftswachstum ist Lateinamerika weiter der Kontinent mit der größten sozialen Ungleichheit weltweit. Zwei Studien der Vereinten Nationen zur sozioökonomischen Lage der Region zeigen erneut: Steigende Wirtschaftsleistung geht nicht Hand in Hand mit gerechter Verteilung von Einkommen, Bildungschancen, Gesundheitsvorsorge und Mitbestimmung. Vergangenen Freitag stellte das »Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen« (­UNDP) seinen ersten Jahresbericht 2010 für den Karibikraum und Lateinamerika vor. Der Titel »Handeln für die Zukunft: Gegen die Weitergabe von Ungleichheit zwischen den Generationen« spricht Bände und legt Zeugnis ab von der »Ungleichheitsfalle«, in die der Kontinent seit der europäischen Eroberung verstrickt ist. Der einleitende Appell an die Regierungen, »Ungleichheit ist ein Hindernis für die menschliche Entwicklung, die aber reduziert werden kann«, gehört sicher nicht zu den neuesten Erkenntnissen. Doch kann auf den riesigen Unterschied zwischen Arm und Reich – zehn der weltweit fünfzehn Staaten mit stärksten sozialen Ungleichheit – finden sich in Lateinamerika – nicht oft genug verwiesen werden.

July 24 2010

uebel

Chávez warnt vor Kriegsgefahr

Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu Kolumbien ab und versetzt seine Truppen in Alarmbereitschaft / Lula versucht zu vermitteln
Nachdem Venezuela seine diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen hat, nehmen Befürchtungen zu, es könnte zu einem bewaffneten Konflikt zwischen den südamerikanischen Nachbarstaaten kommen.
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July 23 2010

uebel

Kritik an Krisenmanagement der OAS

Die Krise zwischen Venezuela und Kolumbien wächst sich nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Caracas auch zu einem regionalen Konflikt aus. So übte Ecuadors Regierung, die derzeit den die Leitung der Union Südamerikanischer Nationen innehat, heftige Kritik an dem Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza.
uebel

redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Nachdem die Führung in Costa Rica einer grossen US-Militärpräsenz im Land zugestimmt hatte, vermutet der venezolanische Luftwaffenoberst a.D. Braulio Martínez Zerpa, dass hinter dem Manöver eine Kriegsvorbereitung gegen Nicaragua steckt. Offiziell sollen die US-Truppen nach Costa Rica kommen um einen Krieg gegen Drogen zu führen.

Apropos Kampf gegen Drogen: Wachovia, die sechstgrösste US-Handelsbank, 2008 von Wells Fargo übernommen, hat von 2004 bis 2007 für mexikanische Drogenkartelle wissentlich $378.4 Mrd. gewaschen. Vor einem Gericht in Miami kam die Bank mit einer Buße von $160 Mio. davon.

BOLIVIEN
Boliviens Präsident Evo Morales hat am Montag das letzte Rahmengesetz zur rechtlichen Neugründung des Andenlandes unterzeichnet und damit den, durch die Annahme der neuen Verfassung, notwendigen Veränderungsprozeß abgeschlossen.

BRASILIEN
Brasilien, die Europäische Union und Mosambik haben ein umstrittenes Agrosprit-Dreiecksgeschäft in die Wege geleitet. Am Rande des Gipfeltreffens zwischen der EU und Brasilien in Brasília am Mittwoch wurde eine Erklärung über die »nachhaltige Entwicklung von Bioenergie« in dem afrikanischen Land verabschiedet.

Brasilien beginnt Ölförderung vor der Küste. Aus einem knapp 5000 Meter tief liegenden Ölfeld will Brasilien bis zu 13.000 Barrel Öl pro Tag fördern.

CHILE
Luis Corvalán ist tot. Im Alter von 93 Jahren ist der frühere Generalsekretär der chilenischen Kommunistischen Partei am Mittwoch in seinem Haus in Santiago de Chile gestorben.

ECUADOR
Die ecuadorianische Justiz angekündigt, den bereits eingestellten Prozess gegen den Kommandanten der kolumbianischen Streitkräfte, Freddy Padilla, wegen Mordes wieder aufzurollen.

HAITI
Sechs Monate nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist der Wiederaufbau nach Einschätzung der Organisation »Ärzte ohne Grenzen« kaum vorangekommen, von anfangs 200 Hilfsorganisationen seien nur noch wenige vor Ort.

KOLUMBIEN
Die kolumbianische Regierung unterstellt der venezolanischer Führung Duldung von Rebellengruppen. Venezuela zweifelte die "Beweise" der Kolumbianer an und brach die Beziehungen mit dem Nachbarland ab.

KUBA
30 Jahre lang spionierte ein Ehepaar in den USA aus Bewunderung für den Kommunismus im Dienste Kubas - jetzt sind ein ehemaliger hoher Beamter des US-Außenministeriums und seine Frau zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

Ein US-amerikanischer Lehrer wurde kritisiert weil er einen Ausflug nach Kuba für seine Schüler organisierte.

Der kubanische Politologe Esteban Morales wurde von der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) ausgeschlossen, weil er die Korruption scharf kritisierte. Er bezeichnete die Korruption als "die wahre Konterrevolution, die weitaus gefährlicher ist als die sogenannte interne Dissidenz". Innerhalb der Partei formiert sich Widerstand gegen den Ausschluss.

Unterdessen geht die kubanische Führung verstärkt gegen Korruption vor. So wurde u.a. gegen einen chilenischen Geschäftsmann, der seit den 60ern enge Kontakte zu der Staatsführung hatte, ein Verfahren eingeleitet.

Während der kubanische Parlamentpräsident Ricardo Alarcon angekündigt hat, dass noch weitere Regierungsgegner aus der Haft entlassen werden könnten, fühlen sich die in Spanien angekommenen kubanischen Oppositionellen von der spanischen Regierung verraten und beklagen ihre Behandlung in Europa.

Die kubanische Führung modernisiert den Arbeitssektor. Eine Million Kubaner sollen sich im Berufsleben umorientieren.

Die Tageszeitung junge Welt brachte am 21. Juli eine Sonderbeilage zum Thema Kuba heraus. Mit einem Online-Abo kann man die Beilage im Netz nachlesen.

MEXIKO
Der mexikanische Drogenkrieg nimmt immer ärgere Züge an. Erstmals greift die Drogenmafia zu Autobomben. In diesem Jahr starben schon 7000 Menschen in diesem Bürgerkrieg.

PERU
Laut Umfrage für die Präsidentschaftswahlen 2011 würde Keiko Fujimori, die Tochter des Ex-Diktators Alberto Fujimori, die Wahlen gewinnen.

VENEZUELA
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez warnt vor einen Putschversuch.

Die venezolanische Regierung übernimmt Anteile des privaten TV-Senders Globovision

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

July 16 2010

uebel

redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Venezuela und Ecuador nehmen den Handel mit der neuen Währungseinheit "Sucre" auf. Dadurch soll die Abhängigkeit vom US-Dollar verringert werden.

Daily Kos listet die dümmsten Fehler in Rezensionen zu der Oliver Stone Dokumentation "South of the Border" auf.

ARGENTINIEN
Argentinien führt als erstes Land Lateinamerikas die Homo-Ehe ein. Der argentinische Senat stimmte am Donnerstag nach stundenlangen Debatten für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe.

BOLIVIEN
Evo Morales wurde wegen einer schweren Magen-Darm-Infektion ins Spital eingeliefert. Er musste für 4 Tage die Amtsgeschäfte ruhen lassen. Nun wird vermutet dass der Staatschef vergiftet wurde. Gegen die Köche des Präsidentenpalastes Quemado und der Präsidentenresidenz San Jorge in La Paz laufen nun Ermittlungen.

Boliviens Präsident Evo Morales hat seine Forderung an die Vereinten Nationen erneuert, Zugang zu Wasser als Menschenrecht zu verankern.

EDUACOR
Über ehemalige soziale AktivistInnen aus Quito, die mittlerweile politische FunktionsträgerInnen sind, berichtet Barbara Scholz in der neuen ila, deren Sommerausgabe sich ausgiebig mit der ecuadorianischen Hauptstadt beschäftigt.

GUATEMALA
Uli Stelzners neuester Film "La Isla. Archive einer Tragödie" dokumentiert wie Armee und Polizei in Guatemala Ende des 20. Jahrhunderts hunderttausende Menschen verschleppten und ermordeten. Nach dem zufälligen Fund eines geheimen Archivs 2005 tauchten Millionen neuer Dokumente auf.

HONDURAS
Der letzte demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, könnte in den kommenden Wochen in sein Land zurückkehren.

KOLUMBIEN
Die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt fordert von Kolumbien eine Entschädigung in Millionenhöhe. Diese soll für die mehr als sechs Jahre Geiselhaft bei den linken Rebellen der FARC bezahlt werden. Nach wenigen Tagen bedauerte sie die Millionenforderung wieder.

In Kolumbien wurd die Haft für Verantwortliche an Massaker und Vertreibungen von 39 auf acht Jahre herabgesetzt.

KUBA
Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist erstmals, seit seiner Erkrankung 2006, wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Wie die offizielle kubanische Website Cubadebate berichtete und auf Fotos dokumentierte, besuchte Fidel am Mittwoch das Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNIC) in Havanna. Und zum ersten Mal seit drei Jahren hat sich Fidel im Fernsehen gezeigt. Eine Stunde lang sprach der 83-Jährige in der Sendung "Runder Tisch" unter anderem über das iranische Atomprogramm. Ebenso besuchte der Revolutionsführer ein weiteres Institut in Havanna.

MEXIKO
Ehemalige Regierungspartei PRI verliert nach 81 Jahren den Gouverneursposten im südlichen Bundesstaat Oaxaca

PANAMA
Auf Grund von Gesetztesbeschlüssen der Rechtsregierung des Unternehmers Ricardo Martinelli wurde ein Generalstreik anberaumt. Gewerkschaften in Panama haben den Generalstreik in dem mittelamerikanischen Land am Mittwoch positiv bewertet.

VENEZUELA
Zwischen der Europäischen Union und der Regierung Venezuelas droht neues Ungemach, nachdem eine Minderheit konservativer und rechter Angeordneter Ende vergangener Woche die Staatsführung in Caracas in einer Erklärung attackiert hatte.

Spezialisten aus den USA fanden heraus, dass die Ölvorkommen in Venezuela doppelt so hoch als die von Saudi-Arabien sein könnten.

Politische Aussagen des Erzbischofs von Caracas heizen Konflikt zwischen Regierung und Kirche in Venezuela an.

Venezuela wird der US-amerikanischen Drogen­bekämpfungs­behörde DEA drei international gesuchte kolumbianische Drogenhändler überstellen. Dies bestätigte der venezolanische Innenminister Tarek El Aissami am Montag gegenüber Medien.

Eva Golinger zeigt auf wie das US State Department private Medien in Venezuela unterstützt um gegen die Regierung Stimmung zu machen.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog
Reposted bykellerabteilJaBB

June 23 2010

uebel

Staatschefs der Bolivarischen Allianz ALBA kommen in Ecuador mit 300 Vertretern der Indígenas und der Afroamerikaner zusammen

In der 31000 Einwohner zählenden Kleinstadt Otavalo im Norden Ecuadors beginnt am heutigen Donnerstag ein weiteres Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA). Zwar hatten auch frühere Konferenzen der momentan acht Mitgliedsstaaten wenig mit den von Tausenden Polizisten beschützten Zusammenkünften von Spitzenpolitikern etwa der G20 oder der EU gemein. Aber diesmal sind ausdrücklich rund 300 Vertreter der indigenen und afroamerikanischen Gemeinden eingeladen, mit den Staatschefs über ihre Probleme und Forderungen zu diskutieren. Wie Ecuadors Ministerin für Völker, soziale Bewegungen und Bürgerbeteiligung, Alexandra Ocles, erläutert, soll aus den Beratungen eine Kommission der von ihren Gemeinden gewählten Vertreter der Indígenas aus den ALBA-Staaten entstehen. An deren Wünschen und Vorstellungen können sich die nationalen Regierungen in ihrer Ethnienpolitik »wie an einem Wegweiser« orientieren, erklärte Ocles gegenüber der kubanischen Agentur Prensa Latina.

June 20 2010

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Kolumbien: Wirkungslose Drogenbekämpfung unter Uribe

Uribe verfolgte in seiner Präsidentschaft eine repressive Drogenpolitik und setzte den Drogenkrieg unvermindert fort. Gesteuert wurde die Drogenpolitik teilweise von falschen Annahmen, unsicheren Datengrundlagen und ideologischen Versatzstücken.

Geprägt war die Drogenbekämpfung durch den Drang, den FARC die Finanzen zu kappen. Am meisten zu leiden haben darunter lokale Gemeinschaften in abgelegenen Gegenden, die rücksichtslos besprüht werden. Dabei nimmt die Regierung weder auf Initiativen lokaler Behörden noch auf die Rechte der indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaften Rücksicht, wie Zeugenaussagen aus dem Cauca belegen.

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Kolumbien wählt: Rechts oder Grün

Rund 30 Millionen wahlberechtigte Kolumbianer sind am Sonntag aufgerufen, in einer Stichwahl über den nächsten Präsidenten des südamerikanischen Landes zu entscheiden. Nachdem der bisherige Staatschef Álvaro Uribe bei seinem verfassungswidrigen Versuch, sich eine erneute Wiederwahl zu ermöglichen, vom Obersten Gerichtshof ausgebremst worden war, ging für die Regierungspartei »de la U« der frühere Verteidigungsminister Juan Manuel Santos ins Rennen. Er war politisch verantwortlich für die »Operation Phoenix« am 1. März 2008, als kolumbianische Truppen in das Hoheitsgebiet Ecuadors eindrangen und ein Lager der FARC-Guerilla angriffen. Dabei wurde unter anderem der Sprecher der Organisation, Raúl Reyes, ermordet. Ecuador brach nach dem Überfall die Beziehungen zu Kolumbien ab und erließ Haftbefehl gegen Santos. Bei der ersten Wahlrunde am 30. Mai bekam Santos 46,67Prozent der abgegebenen Stimmen und verfehlte somit nur relativ knapp die absolute Mehrheit, durch die er sich die zweite Abstimmung gespart hätte.

June 18 2010

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nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Wie in einer Studie festegestellt wurde, wird in Lateinamerika immer mehr auf Monokulturen gesetzt. Monokulturen "zerstören die Artenvielfalt, verunreinigen und erschöpfen Quellen und Wasserläufe, laugen die Böden aus und verursachen Zwangsvertreibungen" heißt es in der Studie.

BOLIVIEN
Im Kampf gegen die Korruption wurde die ehemalige Gesundheitsministerin Sonia Polo verhaftet. Sie ist die erste Prominente, bei der das, Anfang 2010 verabschiedete Antikorruptionsgesetz, zur Anwendung kommt.

GUATEMALA
Nach dem Tropensturm Agatha sind in Guatemala immer noch über 27.000 Menschen in Notunterkünften. Insgesamt sind 397.808 GuatemaltekInnen von dem tropischen Sturm betroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen gehe man von über 170 Toten und über hundert Vermissten aus,

HONDURAS
Roland Valenzuela, ehmaliger Minister für nachhaltige Agrarentwicklung in der Regierung von Manuel Zelaya, wurde in Honduras ermordet. Ebenso wurde der prominente Reporter Luis Arturo Mondragón erschossen. Er ist der neunte Journalist der in diesem Jahr in Honduras ermordet wurde.

KOLUMBIEN
Eine Woche vor der Präsidentschaftswahl befreit Kolumbiens Armee drei Offiziere aus der Gewalt der FARC. Der Schlag gegen die Guerilla wird von der Regierung als Beleg für den Erfolg für die Politik der "Demokratischen Sicherheit" gewertet. Dies wird auch dem Regierungskandidaten Juan Manuel Santos bei den Stichwahlen am Sonntag helfen. Er kann laut Umfragen mit bis zu 66,5% rechnen.

Ein führender Militär, Oberst Alfonso Plazas Vega, wurde in Kolumbien wegen der Verschleppung von elf Menschen schuldig gesprochen.

KUBA
Die Vereinigten Staaten von Amerika zahlten Journalisten für Propaganda gegen die Miami 5.

Das US-Außenministeriums hat in seinem Jahresbericht Kuba des unzureichenden Kampfes gegen den Menschenhandel bezichtigt. Das kubanische Außenministeriun weist "die erlogenen und respektlosen Behauptungen" zurück.

Die EU hat ihre Entscheidung über eine Normalisierung der Beziehungen zu Kuba vertagt. Nach der Sommerpause soll erneut darüber beraten werden.

NICARAGUA
Laut einem Bericht des Frauenkollektivs von Matagalpa ist die Zahl schwangerschaftsbedingter Todesfälle höher als in offizieller Statistik.

"Blickpunkt Lateinamerika" veröffentlicht einen Bericht über Kinderarbeit in Nicaragua.

VENEZUELA
Venezuelas Präsident Hugo Chávez gab Stephen Sackur ein ausführliches Interview für BBC. Online ist das Interview in Spanisch mit englischen Untertitel abrufbar (Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Die Venezuela-Berichterstattung der BBC zeichnet sich normalerweise nicht gerade aus.

Die achtgrößte Bank des Landes, das Institut Banco federal, wurde wegen Liquiditätsproblemen unter staatliche Aufsicht gestellt.

Die partizipative Demokratie wird in Venezuela weiter ausgebaut. Dieser Vorgang stößt auch auf Kritik bei der sogenannten Boli-Bourgeoisie und den reaktionären Kräften innerhalb des Regierungslagers.

Die Popularität des venezolanischen Präsidenten steigt wieder. Das zeigt eine neue Umfrage des oppositionsnahen Meinungsforschungsinstitut Datanalisis


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June 13 2010

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Treffen gegen Militärbasen

Am 4. und 5. Mai 2010 fand in der kubanischen Stadt Guantánamo, in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz das "Erste Seminar für Frieden und Abschaffung der ausländischen Militärbasen" statt. Rund 80 Delegierte aus 23 Ländern – darunter etwa Griechenland und Tadschikistan – nahmen an dem Treffen teil.

June 11 2010

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nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

BOLIVIEN
Die sechs Vereinigungen der Kokaproduzenten haben Boliviens Präsidenten Evo Morales für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden ihrer Gewerkschaft in der Chapare-Region des Andenstaates gewählt. Morales führt die kämpferische Gewerkschaft seit 1980.

BRASILIEN
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der bei der kommenden Wahl in Brasilien nicht antreten darf, schloss eine Kandidatur 2014 nicht aus.

ECUADOR
Bei einem Besuch in der Hauptstadt Quito versuchte die US-Außenministerin Hillary Clinton die Beziehungen mit dem linksgerichteten Staat zu verbessern.

HONDURAS
Die USA hat innerhalb der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten auf eine Wiederaufnahme von Honduras gedrängt. Die OAS prüft dies nun.

Porfirio Lobo befürchtet öffentlich, dass auch er weggeputscht wird.

KOLUMBIEN
Am 20. Juni ist die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien. Während beim ersten Wahlgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Juan Manuel Santos und Antanas Mockus vorhergesagt wurde, geht diesmal der Regierungskandidat Santos als Favorit in die Wahlen. FiveThirtyEight.com analysiert die vollkommen falschen Vorhersagen der Meinungsforscher und sagt, mit Hilfe des Resultats der ersten Runde, einen Sieg von Juan Manuel Santos mit 59% voraus.

Die Grünen schlagen die Unterstützung der Linken für die Stichwahl am 20. Juni aus und setzen auf eine "Koalition mit den Bürgern".

Der jährliche Bericht des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) zeigt, dass auch im Jahr 2009 die meisten Gewerkschafter in Kolumbien getötet wurden.

Laut dem Global Peace Index (GPI) ist innerhalb Lateinamerikas die Gewaltbereitschaft in Kolumbien am höchsten.

KUBA
Der sogenannter Dissident Manuel Cuesta Morúa sieht in den Vermittlungsgesprächen, die die katholischen Kirchenführer des Landes derzeit mit der Regierung von Raúl Castro führen, den Beginn einer neuer Zeit.

MEXIKO
Ein US-Grenzposten hat einen 14-Jährigen erschossen, der offenbar illegal die Grenze überqueren wollte. Die Eltern des getöteten Jugendlichen versicherten ihrerseits, dass der 14-Jährige keinesfalls die Grenze habe überqueren wollen. Er sei nur mit seinem Bruder essen gewesen und habe auf die andere Seite des Grenzflusses Rio Grande schauen wollen. Das Ministerium erinnerte daran, dass in diesem Jahr bereits 17 Mexikaner an der Grenze von US-Soldaten getötet oder verletzt wurden. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt zwölf, 2008 fünf Opfer.

NICARAGUA
Der Internationale Währungsfonds will Nicaraguas Regierung nötigen Sozialleistungen zu streichen. Für die Gewährung von anstehenden IWF-Krediten soll u.a. das Renteneintrittsalter von 60 auf 65 Jahre erhöht werden. Gewerkschaften und auch der Präsident protestieren gegen diese Maßnahmen.

URUGUAY
Aus der offiziellen Vermögens- und Einkommenserklärung des vor sieben Monaten gewählten Präsidenten, José "Pepe" Mujica, geht hervor, dass das Gesamte Vermögen des Präsidenten aus einem VW-Käfer, Baujahr 1987, besteht. Als einziges Einkommen gab der Ex-Guerilla-Kämpfer und frühere Blumenzüchter demnach sein Präsidentengehalt von 265.000 Pesos (9.700 Euro) an, von denen er 70 Prozent dem sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellt.

VENEZUELA
Um die hohe Inflation zu bekämpfen lockert die Regierung die Dollarbindung.

Die Opposition macht sich in Venezuela Hoffnung bei den Parlamentswahlen im September eine Mehrheit zu erringen. Laut einer Umfrage des oppositionsnahen Meinungsforschunginstitut Datanálisis hat die vereinte Opposition knapp mehr Prozentpunkte als der Regierungspartei PSUV. Die Mehrheit der Venezolaner sind laut der Umfrage jedoch noch unentschlossen. Das regierungsnahe Meinungsforschungsinstitut GIS XXI sieht die PSUV klar vor der Opposition. Ein Vergleich mit anderen Wahlen zeigt, dass GIS XXI mit seinen Prognosen meistens sehr genau war.

Hugo Chávez kündigte gestern an, dass die Stromrationierungen einstweilen beendet werden. Wegen einer Dürre waren in Venezuela die Wasserkraftwerke nicht ausgelastet. Weil mehr als 70 Prozent der Energieerzeugung im Land aus Wasserkraft stammt, kam es in den letzten Monaten zu Engpässen bei der Stromversorgung.

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June 04 2010

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redblog: nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die meisten lateinamerikanischen Staaten verurteilen den israelischen Angriff auf die humanitäre Flottille der »Free Gaza«-Kampagne. Während Venezuela und Bolivien die Beziehungen zu Israel schon 2009 wegen des Krieges gegen die palästinensischen Gebiete abbrachen, entschloss sich nun auch Nicaragua die diplomatischen Kontakte zu kappen. Auch Kuba kritisierte den Vorfall scharf in einem Kommunikee. Kuba unterhält seit dem Jom-Kippur-Krieg 1973 keine Kontakte mit Israel.

MITTELAMERIKA
Der Tropensturm "Agatha" sorgte bisher für über 175 Tote in Guatemala, El Salvador und Honduras.
In Guatemala Stadt verursachte ein Erdrutsch ein riesiges Loch. Schon 2007 gab es in der Hauptstadt Guatemalas furchterregende Dolinen, welche 3 Menschen in den Tod riss.

BOLIVIEN
Präsident Evo Morales lud Rubén Costas, den Präfekt des Departements Santa Cruz, zu Gesprächen ein. Costas nahm die Einladung an. Der Präfekt gilt als scharfer Kritiker von Morales. Rubén Costas war 2008 einer der Anführer des Putschversuchs gegen die Zentralregierung.

Die Nachricht vom Lynchmord an vier Polizisten hat in Bolivien die alte Diskussion um die indigene Rechtsprechung neu entfacht.

Nicht gerade überraschend: Neu herausgegebene Dokumente des US State Department enthüllen, dass die Vereinigten Staaten den Putsch von Hugo Banzer im Jahre 1971 mit ca. einer halben Million Dollar unterstützt haben.

BRASILIEN
Die "Suche nach Glück" soll in Brasilien als Grundrecht in die Verfassung aufgenommen werden.

Indianische Völker fordern von der Regierung eine Umkehr zu nachhaltiger Entwicklung.

ECUADOR
Laut der FATF (Arbeitskreis Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung) gilt Ecuador neuerdings als ein Hochrisikoland für das internationale Finanzsystem, das angeblich Geldwäsche und die Finanzierung von Terroristen zulässt. Ecuador weist die Vorwürfe zurück.

KOLUMBIEN
Der Regierungskandidat Juan Manuel Santos gewann die erste Runde der Präsidentschaftswahl eindeutig mit über 46%. Zweiter wurde der Grüne Antanas Mockus mit 21,5%. Das von Meinungsforschern vorausgesagte Kopf-an-Kopf-Rennen blieb aus. Die Stichwahl findet am 20. Juni statt.

KUBA
Nach Vermittlungsbemühungen der katholischen Kirche hat Kuba, am Dienstag abend (Ortszeit), sechs Gefangene in Strafanstalten ihrer Heimatprovinzen verlegt.

Granma, die Parteizeitung der Kommunistischen Partei Kubas, veröffentlicht nun immer öfter kritische Leserbriefe.

Der bekannte kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez forderte bei einem Konzert in New York die Freilassung der "Cuban Five"

PANAMA
Bilder von US-Soldaten in dem mittelamerikanischen Land schüren Ängste vor einer schleichenden Militarisierung. Auf eine Beschwerde der Oppositions-Partei PRD hin erklärten Regierung und Justizbehörden die Anwesenheit der Soldaten mit einem zivilen und humanitären Hilfsprojekt, das dem Südkommando der US-Armee untersteht.

PARAGUAY
Die innenpolitischen Spannungen nehmen in Paraguay weiter zu. Droht den Präsidenten Lugo das gleiche Schicksal wie Honduras' Zelaya?

SURINAM
Die Wahl des Parteienbündnisses des ehemaligen Militärs und Machthabers Dési Bouterse sorgt für politische Turbulenzen in Surinam.

VENEZUELA
Die Zahlen im Jahresbericht des Stockholm International Peace Research Institute zeigen, dass die Militärausgaben Venezuelas im Jahr 2009 um 25% gesunken sind. Im Nahbarland Kolumbien stiegen die Ausgaben um 11%.

Oliver Stone präsentierte in Caracas die Dokumentation "South of the Border" und zeigte seine Solidarität mit dem venezolanischen Präsidenten.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog
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