Im April veröffentlichte die Internetplattform WikiLeaks ein
Memorandum des US-Geheimdienstes CIA, in dem Taktiken zur
Beeinflussung der europäischen Öffentlichkeit festgelegt
wurden, um der starken Ablehnung des Afghanistan-Krieges
entgegenzuwirken. Nachdem das Portal im Juli dann Zehntausende
Geheimdokumente des Pentagon über die Lage in Afghanistan ins
Netz gestellt hatte und jüngst auch noch ankündigte,
weitere 15000 Materialien auf der Plattform zugänglich zu
machen, ist WikiLeaks nun offenbar selbst ins Visier der
Geheimdienste geraten.